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Geschrieben von: Chris
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Montag, den 20. August 2012 um 10:00 Uhr |
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In the afternoon, we saw our first Blizzard orchestral performance of gamescom! The crowd was enchanted to hear songs from World of Warcraft, StarCraft II, and Diablo III played by an eight-piece orchestra. (Blizzard)
Ein Orchester! Sie nennen es ein ORCHESTER!
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Geschrieben von: Chris
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Samstag, den 18. August 2012 um 10:00 Uhr |
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Wenn Einfaches genial ist, dann ist es nicht genial, weil es einfach ist, sondern weil es genial ist. Sagt Max Goldt und lässt es auf T-Shirts drucken, also muss es wahr sein. Einfach genial ist zum Beispiel Zombies, run!. Die Idee, Hörspiel und Jogging-App fürs Smartphone zu verheiraten ist im Nachhinein betrachtet so simpel und scheinbar naheliegend, dass die Facepalm-Rate unter App-Entwicklern in den vergangenen Monaten in ungekannte Höhen geschnellt sein muss. Besonders hart getroffen hat es vermutlich die Entwickler der zweitausend Taschenlampen-Apps im iTunes-Store, die nun in geheimen unterirdischen Laboren versuchen, Hörbücher mit Leuchtfunktion zu entwickeln.
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Geschrieben von: Stiftnürsel
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Samstag, den 11. August 2012 um 18:58 Uhr |
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Vor einigen Tagen bestellte ich mir „New Art Academy“ für den 3DS. Bevor ihr lacht, lasst mich erklären: Ich habe überhaupt kein Gefühl für Farben. Ich werde nie vergessen, wie mich vor einigen Jahren meine eigene Mutter wegen eines Bildes aus dem Kunstunterricht ausgelacht hatte. „Die Berge sind ja lila!“, hatte sie gesagt. Von Gelächter umgeben. Ein Trauma entstand, das mich heute noch aus Träumen aufschrecken lässt.
Warum die Berge lila waren? Weil sie für mich auf dem Bild, das ich abgemalt hatte, lila ausgesehen hatten. Ich bin nicht farbenblind. Ich habe nur keine Ahnung davon, wie sich Farben zusammensetzen. Und wenn man einen bestimmten Farbton herstellen möchte, dabei aber das Farbverständnis eines Schwarz-Weiß-Films und die Ruhe eines Energydrinks vorzuweisen hat, dann kann das nur nach hinten losgehen.
Eine weitere Schwäche: Helligkeiten erkennen. Man nehme ein faltiges Tischtuch. Die Falten erzeugen helle und dunkle Flächen, die ich einfach nicht sehe. Das ist schwer zu erklären, darum lasse ich es. Ich weiß einfach nicht, wo helle und wo dunkle Farbtöne eingesetzt werden müssen.
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Geschrieben von: Chris
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Samstag, den 04. August 2012 um 08:00 Uhr |
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Es war vor langer, langer Zeit, noch bevor Double Fines "Adventure" dem Phänomen Crowdfunding zu Bekanntheit verhalf, da beschloss Andrew "Zarf" Plotkin, seinen Job an den Nagel zu hängen, um sich ganz dem Schreiben von Interactive Fiction zu widmen. Seine Idee zu "Hadean Lands", einem Textadventure für das iPhone, meldete er bei Kickstarter an und bekam statt der 8.000 Dollar, um die er gebeten hatte, 31.337 Dollar. Damals, im Herbst 2010, ein großer Erfolg.
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Geschrieben von: SpielerZwei
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Montag, den 30. Juli 2012 um 08:35 Uhr |
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Dass ich das noch erleben darf! Ein moderner 3rd-Person-Kriegs-Shooter mit Deckungsmechanik, der mir tatsächlich eine tolle Geschichte auf intelligente Weise erzählt! Ich glaube, ich muss mir erst mal die Tränen der Rührung aus dem Gesicht wischen... *schnief*
Aber was ist das?! Was machen denn bloß die Kritiker mit dem Spiel? Die Einen schnallen gar nicht erst, was sie da in den Fingern haben und bewerten es mittelmäßig bis schlecht, weil ihnen nichts besseres einfällt als es mit der CoD-Serie und all ihren Klonen zu vergleichen. Und die Anderen wissen das Spiel eigentlich durchaus zu würdigen, machen aber den Fehler, es mehr oder weniger tot zu analysieren und lassen den Leser dadurch auch nicht gerade mit dem Eindruck zurück, dass man dieses Spiel unbedingt kaufen sollte. Kaum einer sagt einfach mal frei heraus, wie toll dieses Spiel wirklich ist.
Aber zum Glück habt Ihr ja mich, liebe Junkies. Also: Spec Ops: The Line ist ein ganz tolles Spiel, wie es so bisher noch keines in diesem Genre gegeben hat! Spielt es! Los!
Da Euch so ein stumpfer Kaufbefehl aber verständlicherweise wohl nicht reicht, kann ich das Ganze auch gerne noch etwas begründen...
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Geschrieben von: Netter älterer Herr
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Freitag, den 27. Juli 2012 um 09:00 Uhr |
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Es ist schon eine heikle Gratwanderung, die Spieleentwickler zu vollziehen haben, wenn sie die Grenze zwischen Herausforderung und Frustration nicht überschreiten möchten. Dabei stellt sich Frustration mitnichten nur durch Über-, sondern auch durch Unterforderung ein. Letztere tritt dabei häufig unter dem Decknamen „Langeweile“ in Erscheinung. Längst wurden adäquate Mittel gefunden um den individuellen Frustrationsgrenzen der Spielerschar gerecht zu werden. Variable Schwierigkeitsgrade, Rücksetzpunkte, automatische Regeneration - der Erfindungsreichtum kennt nahezu keine Grenzen wenn es darum geht, dem Spieler das Leben schwer, oder eben auch leicht, zu machen. Doch es gibt Spielegattungen die sich nicht so einfach den Bedürfnissen Einzelner anpassen lassen. Oder es einfach nicht wollen. Sie konfrontieren das breite Publikum mit (hier bitte das Der weiße Hai Thema einspielen) DEM Schwierigkeitsgrad.
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Geschrieben von: Stiftnürsel
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Dienstag, den 24. Juli 2012 um 15:09 Uhr |
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Im Zusammenhang mit „Diablo 3“ möchte ich zunächst drei Worte nennen (und darum bitten, dieses Lied zu starten): Mörser, Elektrisiert, Geschmolzen. Das war die Elitegegner-Eigenschaftenkombination, die mich laut lachen ließ, während sich mein Mönch panisch kreischend auf der Flucht vor einer gemeinen Froschmeute befand. Was sollte er auch anderes tun? Begab er sich in den Nahkampf, fand dieser auf brennendem Boden statt (Geschmolzen). Landete er einen Treffer, entließen die Gegner einen Haufen kleiner Blitzwolken (Elektrisiert). Und rannte er weg, bewarfen sie ihn mit Feuerbällen (Mörser). Er rannte und rannte, während um ihn herum alles brannte und explodierte und zerblitzte. So ging das einige Minuten lang. Und ich musste die ganze Zeit über lachen. Meine Frau fragte sich bereits, was los war. Erklären konnte ich es ihr nicht. Ich stellte mir gerade vor, wie mein Held noch vor wenigen Minuten breitschultrig Neu-Tristram verlassen hatte, um die Welt zu retten. Wäre ihm heimlich jemand gefolgt und hätte gesehen, wie er hier von Fröschen verfolgt um einen Baum rennt, er hätte die Hoffnung aufgegeben. Als ich den letzten Frosch besiegt hatte, musste ich eine Pause einlegen. Mir tat der Bauch weh. Das war nicht die erste Situation, in der ich riesigen Spaß mit Diablo 3 hatte. Aber auf jeden Fall die Lustigste. Bisher. Ihr dürft die Musik jetzt übrigens wieder ausmachen.
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Geschrieben von: Zwerg-im-Bikini
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Samstag, den 21. Juli 2012 um 14:49 Uhr |
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Heute schon über Sexismus in Videospielen gelesen? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit!
Noch bevor dieses Thema große Wellen schlug, habe ich mich durch ein Spiel geklickt, das sich ausgerechnet mit der Unterdrückung von Frauen beschäftigt hat. Purer Zufall, glaubt mir. Aber vielleicht hat ja der Eine oder Andere gerade durch die Diskussion Lust darauf bekommen, sich einer solchen interaktiven Sci-Fi-Geschichte zu widmen. Dieser Tage nagt schließlich an vielen von uns nicht nur die Frage, ob blanke Polygonbrüste den Errungenschaften der Emanzipation im Wege stehen, sondern vor allem, wie wir unser Erspartes möglichst effizient bei den Steam Summer Sales dezimieren können. „Analogue: A Hate Story“ gibt’s gerade für sexy 4,99 € und es lässt sich gemütlich in wenigen Stunden durchspielen. Und auch wenn ich noch an einigen Stellen Verbesserungspotential sehe, kann ich nur jedem empfehlen, einen Blick in die Demo zu werfen. Wenn ihr gerne lest. Aber wärt ihr sonst hier?
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Geschrieben von: Netter älterer Herr
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Mittwoch, den 18. Juli 2012 um 09:30 Uhr |
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Se|xis|mus, der
1. Vorstellung, nach der eines der beiden Geschlechter dem anderen von Natur aus überlegen sei, und die [daher für gerechtfertigt gehaltene] Diskriminierung, Unterdrückung, Zurücksetzung, Benachteiligung von Menschen, besonders der Frauen, aufgrund ihres Geschlechts
2. etwas, was auf Sexismus beruht, sexistische Verhaltensweise
Ja, ich weiß. Schon wieder dieses leidige Thema. Und ich kann euch versichern dazu selbst schon genug gelesen, gehört und gesehen zu haben. Die Art, wie die jüngst wiederentfachte Diskussion um die Darstellung der Frau in Videospielen, ja in der gesamten Videospielindustrie, geführt wird, ist schlicht und ergreifend ermüdend. Warum gerade ich noch meinen Senf dazu geben möchte? Nun, weil der Anlass für die aktuelle Debatte kürzlich in ein neues Licht gerückt wurde. Doch von vorne.
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