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Geschrieben von: Stiftnürsel
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Sonntag, den 13. Mai 2012 um 12:25 Uhr |
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Achtung, es folgt zunächst eine Anekdote, die auf Erinnerungen basiert, die vermutlich keinerlei Fakten beinhalten. Ich weiß nicht, ob man mich damals belogen hatte oder alles den Tatsachen entsprach. Das ist aber auch gar nicht wichtig. Wer legt schon Wert auf die Wahrheit, wenn die Geschichte gut ist? Also los: Eines schönen Tages vor vielen Jahren (ich war noch jung und unvernünf... ich war noch jung) stattete ich einem Freund einen Besuch ab. Dieser empfing mich lachend und musste mir sofort erzählen, was ihn so amüsierte. Er hatte am Abend zuvor etwas im Fernsehen gesehen. Und zwar bei „Wolffs Revier“. Natürlich versicherte er mir zunächst, um seine Ehre als angesehener Außenseiter zu retten, dass er nur zufällig beim Durchschalten auf die gleich folgende Szene gestoßen war. Es ging um Videospiele. In welchem Zusammenhang? Weiß ich nicht mehr. Was ich aber weiß: Man spielte „Quake 3“. Im Fernsehen. Wahnsinn.
Dass „Quake 3“ gespielt wurde, war aber gar nicht so wichtig, geschweige denn witzig. Nicht das Was brachte meinen Freund zum Lachen, sondern das Wie. Man spielte nämlich mit einem Joystick. Ein paar vollkommen überdrehte, junge Klischeespieler saßen in einem heruntergekommenen Zimmer und spielten Quake 3. An einem PC mit Joystick. Sie wechselten sich dabei sogar ab. Landete einer einen Frag, freute er sich, die Gruppe rief „Yeah, Alter, geil!“ und ein anderer Typ war mit Spielen an der Reihe. Hier musste auch ich lachen. Schließlich spielten mein Freund und ich zu dieser Zeit selbst Quake 3. Nur nicht mit Joystick.
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Geschrieben von: Manu
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Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 08:30 Uhr |
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The Legend of Zelda, Super Mario und Mario Kart. Allein durch die Nennung der drei weltberühmten Serien von Nintendo wird mir etwas warm ums Herz. Wohl kaum eine Firma hat es geschafft, mich über mehr als 20 Jahre lang hinweg so dauerhaft mit immer wiederkehrenden Spiele-Serien zu unterhalten und zu begeistern. 1992 erschien Super Mario Kart für das SNES und Mario und Zelda feierten bereits ihr 25-jähriges Jubiläum. Letztes Jahr erschienen von allen drei Reihen neue Ableger. Natürlich habe ich mir als treuer Begleiter der Serien alle angeschaut. Zeit, einen Blick auf den Status Quo dieser drei Legenden zu werfen.
Teil 1 drehte sich um Zelda, heute geht es um: Super Mario 3D Land
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Geschrieben von: polyneux
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Montag, den 07. Mai 2012 um 10:00 Uhr |
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Ach, sieh mal einer guck. Nach langem hin und her krämpelten wir die Ärmel hoch, haben den Dachboden der Polyneux-WG ausgemistet und den Staub von alten Rubriken weggepustet. Wir dachten uns, es wird mal wieder Zeit für ein neues Dingsibumsi des unbestimmten Zeitraums.
Irgendwas war da mit World of Warcraft und dann noch so eine Sache mit diesem neumodischen Wischi-iPad-Firlefanz. Außerdem gab es etwas mit so 'nem wütenden Anime-Irren und dann war da noch so'n Gedöns mit einem Steuermann und seiner Leertaste. Liebe Leser, gebt es zu, darauf habt ihr doch schon sehnsüchtig gewartet, oder? ODER?!
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Geschrieben von: SpielerZwei
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Dienstag, den 01. Mai 2012 um 10:50 Uhr |
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Vor vielen, vielen Monaten in einem Büro der Starbreeze-Zentrale:
Chef: „So, meine Herren. Es ist beschlossen: Unser nächstes Projekt für EA wird ein Remake vom legendären Syndicate!“
Designer 1: „Whoa! Wie cool ist das denn?! Syndicate ist wirklich ein Klassiker!“
Chef: „Das will ich meinen.“
Designer 1: „Aber mit Strategiespielen haben wir doch keinerlei Erfahrung. Da bräuchten wir ja ein völlig neues Team...“
Chef: „Stimmt. Darum wird es ja auch ein FPS. Damit kennen wir uns bestens aus. Außerdem sagen die Jungs vom Marketing, dass sich Shooter einfach viel besser verkaufen als Strategiespiele. Wer in dieser Runde hat denn überhaupt das Original von 1993 gespielt?“
Designer 2: „1993? Da kam ich gerade in die Grundschule...“
Designer 1: „Echtzeitstrategie war nie so wirklich Meins...“
Designer 3: „Ich hätte damals schon gewollt, aber meine Eltern haben’s mir verboten. Das war ja total brutal und ich erst 13...“
Designer 4: „Ich! Ich! Ich! Ich habe damals einem Freund meines älteren Bruders beim Spielen über die Schulter geschaut. Ganze 15 Minuten! Ich weiß quasi alles, was es über das Original zu wissen gibt.“
Chef: „Tja, ich sehe schon, so kommen wir nicht richtig weiter. Wir vertagen die Sitzung und treffen uns morgen um die gleiche Zeit wieder. Bis dahin hat jeder mindestens das Original durchgespielt. Am besten auch noch den zweiten Teil.“
Designer 2: „Bis morgen? Wie soll das gehen? Ich habe heute noch einen Friseurtermin...!“
Chef: „Na gut. Dann hat bis morgen wenigstens jeder diesen brillanten Artikel gelesen und ein paar Gameplay-Videos auf YouTube gesehen. Das ist aber mein letztes Wort.“
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Geschrieben von: Stiftnürsel
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Donnerstag, den 26. April 2012 um 18:34 Uhr |
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Ich finde Roguelikes ganz gut.
Geschafft. Ich habe gehört, dass man Texte über Spiele des Roguelike-Genres immer damit beginnen muss, die eigene Verbundenheit mit Spielen dieser Art zu betonen. Das habe ich hiermit dann wohl erledigt. War gar nicht schwer. Und hat nicht weh getan. Wobei ich ein leichtes Ziehen in meinen Augen verspüre, wenn ich die obigen Zeilen betrachte. Aber das kann auch Zufall sein.
Was fehlt noch? Ich könnte die Überschrift dieses Textes so gestalten, dass es sich bei ihr um eine deutsche Übersetzung des englischen Titels handelt. Das klingt ebenfalls nach einer guten Idee. Juhu! Professionalität ich komme!
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Geschrieben von: polyneux
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Samstag, den 21. April 2012 um 14:27 Uhr |
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Dieses Mal lautet unser Podcast-Thema: "First-Person-Shooter - gestern und heute". Neben den Polynesen Manu, Stiftnürsel und SpielerZwei sind auch die Kollegen Rudolf Inderst und Peter Klement vom Titel-Magazin mit von der Partie. Von Wolfenstein 3D bis Battlefield 3 geht es in gewohnter Kraut-und-Rüben-Manier durch gut 20 Jahre FPS-Geschichte. Ob Singleplayer, Multiplayer, PC oder Konsole, es wird alles Mögliche angeschnitten, aber nichts totgequatscht. Auto-Heal vs. Medipack, Schlauchlevel vs. OpenWorld oder 1st-Person vs. 3rd-Person sind nur einige der vielen Fässer, die im Laufe des Gesprächs aufgemacht werden. Wer tiefgreifenden Erkenntnisgewinn auf Dissertationsniveau erwartet, wird natürlich wieder gnadenlos enttäuscht, aber wenn Ihr Lust habt, 5 Shooter-Honks beim netten Plausch über ihr Lieblings-Genre zuzuhören, dann könntet Ihr die folgenden 90 Minuten ganz unterhaltsam finden...
Die Intro-/Outro-Muzak stammt wieder von Reilly Brown aka Mizuki's Last Chance.
Flash-Player leider nicht verfügbar.
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Geschrieben von: Stiftnürsel
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Montag, den 16. April 2012 um 14:18 Uhr |
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1
Der Mann hinter der Gefängnistür geht auf und ab. Er beobachtet mich und meine vier Begleiter und redet dabei von einem Neuanfang. Bereue ich meine Taten? Nein. Bin ich dankbar für einen Neuanfang? Ja. Ich tat damals, was ich tun musste. Dies hat mich hergeführt. Mitten auf dieses verdammte Schiff auf dem Weg ins Nirgendwo.
Während die Wache weiter redet, schaue ich mich um. Ich kenne meine vier Begleiter nicht. Wir sitzen seit Stunden in unserer nassen Zelle und haben kein Wort miteinander geredet. Aber worüber sollten wir uns auch unterhalten? Über unsere Vergangenheit? Ganz bestimmt nicht. Dass wir hier sind bedeutet, dass jeder von uns ein Verbrechen begangen hat. Mehr müssen wir nicht voneinander wissen. Unsere unbekannte Vergangenheit verbindet uns. Genauso wie unsere ungewisse Zukunft. Und die Sehnsucht nach einem Neuanfang.
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Geschrieben von: Pascal
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Donnerstag, den 12. April 2012 um 19:03 Uhr |
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Akt 1: Hoffnung
Im Zuge der persönlichen Wahrheitsfindung setzte ich mich über den allgemeinen Konsens, dass Neverdead das schlechteste Spiel aller Zeiten sei, hinweg und gab ihm eine Chance. Das Marketing hatte so vollständig versagt, dass ich erst von dem Spiel hörte, als mir alle sagten, wie unglaublich schlecht es sei. Aber die Prämisse klingt doch toll: Man spielt einen unsterblichen Dämonenjäger, dem es nichts ausmacht, auch mal ein paar Gliedmaßen zu verlieren - sie wachsen ja wieder nach - und diese für den Kampf gegen das Böse einzusetzen. Plok für Erwachsene in einer voll zerstörbaren Umgebung! Als ich die Disc einlege haben meine Erwartungen jede Deckung fallen lassen und sind nur noch ein stehendes Ziel. Ich starte den ersten Level und dieser beginnt aus allen Rohren zu feuern, als der Soundtrack von Megadeth aus meinen Kopfhörern ballert und ich auf einen fetten Clownsdämon mit winzigem Dämonenhandy ballere. Nach dem kurzen Story-Prolog werde ich mit meiner Partnerin (ja, natürlich vollbusig und völlig unpassend angezogen, warum?) in ein Irrenhaus geschickt, wo ein Dämon sein Unwesen treiben soll. Das präsentiert sich nicht überwältigend oder mit protziger Grafikpower, aber doch sehr schön. Die Schwertsteuerung erweist sich als erstaunlich gut und direkt. Ich habe kein Skyward Sword gespielt, aber eurem Gemecker entnehme ich, dass die Handhabung das ziemliche Gegenteil von Neverdead gewesen sein dürfte.
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Geschrieben von: Stiftnürsel
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Samstag, den 31. März 2012 um 14:57 Uhr |
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Selbsteinschätzung des Patienten
Mein Sohn ist süchtig. Mit gerade einmal zehn Jahren hat eine Abhängigkeit von ihm Besitz ergriffen, die ihn mittlerweile vollkommen kontrolliert. Er ist süchtig nach kleinen Spielzeugfiguren und ich weiß nicht, was ich dagegen unternehmen soll.
Die Figuren sind Teil eines Videospiels namens Skylanders, das mit drei der besagten Plastikwesen ausgeliefert wird. Zusätzlich erhält man ein sogenanntes „Power Portal“, dazu aber später mehr. Als ich zum ersten Mal von Skylanders erfuhr, ahnte ich noch nicht, was diese Anschaffung in meinem Sohn anrichten würde. Aber der Reihe nach.
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