Portal – Ocarina of War
Geschrieben von: Holger   
Samstag, den 06. Februar 2010 um 13:00 Uhr

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Viele Leute, die in der Vergangenheit behaupteten, man könne Krieg nicht spielen, sind nun eines Besseren belehrt. In Vigil Games' Darksiders reitet Krieg auf Ruin durch die Gegend und verspritzt Dämonenblut im vierstelligen Liter-Bereich. Krieg ist einer der 4 Reiter der Apokalypse und ziemlich gereizt (siehe Dämonenblut).

Um was es in Darksiders geht, dürfte inzwischen jedem Interessierten geläufig sein, deshalb möchte ich in diesem Text mehr auf spielmechanische Aspekte eingehen. In diesem Zuge wird es sich nicht vermeiden lassen, ein paar Dinge zu spoilern. Wer Darksiders noch auf seiner Liste stehen hat, liest ab jetzt auf eigenes Risiko.

 
Der Moment des Monats 10-01
Geschrieben von: polyneux   
Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 01:00 Uhr

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Es gibt wahrscheinlich ungefähr drei Gründe, warum man Videospiele spielt. Möglicherweise will man seine Zeit totschlagen und hat keine Lust auf Passiveres oder Aktiveres . Vielleicht wird man dafür in China schlecht bezahlt. Aber eventuell, und ich hoffe eingehend, dass das auf die meisten hier drin und da draußen zutrifft, geht es auch um das Erlebnis, das Abenteuer, die Höhen und die Tiefen, die die Höhen erst ermöglichen, um knapp verpasste Siege und irgendwie noch verhinderte Niederlagen, um Risiken, Strategien und Glücksgefühle, um Pwning und Uberskill, wahnhaftes Erzschurkenlachen und Maidentränen. Kurz, wir spielen Spiele für die großen Momente, die in allen guten und vielen schlechten Spielen vorkommen, seien es vom Spieldesigner gewollte, wie dramatische Storywendungen oder wahnsinnig gutes Panoramadesign, oder die, die der Spieler selber zwischen sich und dem Spiel herstellt, die Geschichten, die zwischen den Icons entstehen, zwischen Physikengine und KI-Aussetzer. Wie auch immer ihr auf diese Momente reagiert - Beckerfaust, Tränchen, lautstarkes Gefeier via Voicechat - wir fühlen sie alle. Und wir wollen sie teilen. Und ich hoffe, ihr auch. Hier. Heute. Und ab jetzt jeden Monat. Scheiße, irgendwie kling ich jetzt wie das Editorial der GEE.

 
Red Siedler Cell: Conviction 2
Geschrieben von: Nille   
Montag, den 01. Februar 2010 um 10:01 Uhr

Screenshot – Red Steel 2

Ich sei ja in der kurzen Zeit, die mir zum Anspielen von “Red Steel 2” zur Verfügung stand, ganz schön weit gekommen, meinte vorgestern einer Woche Jason VandenBerghe, seines Zeichens Creative Director bei Ubisoft. Na gut, es ist nicht unwahrscheinlich, daß diese Äußerung ein Teil der Präsentation war, die er vermutlich schon so häufig gehalten hat, daß er sie auswendig im Schlaf aufsagen kann. Nichtsdestotrotz kam ich mit der Steuerung von “Red Steel 2” erstaunlich gut klar, und das sage ich als jemand, der in “Mario Kart” in jeder Steuerungsvariante ausschließlich den letzten Platz belegt, der in “NSMBWii” ständig alle Leben verspielt, der im Vergangenen Jahr auf der Gamescom nicht einmal das erste Level von “Mini Ninjas” geschafft hat, nie weiß, in welche Hand denn eigentlich die Wiimote und in welche der Nunchuck gehört. Anders als in manch anderen Konsolenspielen, haben sich die Entwickler von “Red Steel 2” bei der Tastenbelegung erfreulich stark zurückgehalten: Mit “A” blockt man und führt Aktionen aus, mit “Z”, dem Trigger des Nunchucks, wendet man sich, sehr praktisch, dem nächsten Gegner zu und mit “B” feuert man eine der vier Schußwaffen (Colt, Schrotflinte, Maschinengewehr und Winchester) ab, die man zuvor mit dem Steuerkreuz angewählt hat. Ansonsten gilt es einfach nur, kräftig auszuholen und zuzuschlagen, um den Gegnern, die einem ans Leder wollen, eine gehörige Abreibung zu verpassen.

 
Wunder der Werbung
Geschrieben von: polyneux   
Freitag, den 29. Januar 2010 um 21:00 Uhr

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altPuschel: Wir haben wirklich lange genug über die besten Spiele geschrieben. Zur Abwechslung geht es jetzt um den Abschaum: Das schlechteste Spiel in eurem Schrank oder Regal (Dachboden lasse ich auch noch gelten). Mir ist natürlich bewusst, dass ihr alle über einen ausgezeichneten Geschmack verfügt und euch niemals ein schlechtes Spiel kaufen würdet. Ich oute mich deshalb als Erster und lege mit WWE: Crush Hour vor. Ja, okay, es war ein Geschenk und damit auch das Ende einer langjährigen Freundschaft, aber es liegt in meinem Schrank und fällt damit unter die Teilnahmebedingungen.

 
Polyvieux: Duke Nukem 3D
Geschrieben von: polyneux   
Montag, den 18. Januar 2010 um 12:22 Uhr

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altEnk leistet Starthilfe für Neu-Duke-ianer: Die Duke Nukem Reihe, ursprünglich als Jump'n'Run begonnen, mutierte mit dem dritten Teil Duke Nukem 3D zum Egoshooter und setzte damit einen Meilenstein dieses Genres. Zwar waren Egoshooter 1996 nicht mehr neu, nach Wolfenstein 3D hatte 1993 Doom für den Durchbruch gesorgt. Das besondere an Duke Nukem 3D war allerdings die Kombination aus einem flüssig spielbaren Shooter mit einem extrem coolen Setting, das die nötige Portion Selbstironie beinhaltete und sich sehr mutig politisch unkorrekt gab. Duke Nukem war der obercoole Actionheld, immer für einen one-liner gut, gerne sexistisch, eine grotesk übersteigerte Mischung aus Schwarzenegger, Stalone und Bruce Willis. Das war mal was ganz anderes als die finster-düstere Stimmung der Genre-Konkurrenten Doom oder Quake. Zwar gabs auch beim Duke 'ne Menge fieser Monster und brutaler Gefechte, aber nie ohne entsprechenden comic relief durch einen coolen Spruch des Meisters, eine versteckte Anspielung oder eine Referenz auf Popkulturikonen wie Indiana Jones. Und dass alles technisch auf der Höhe der Zeit.

 
Crème de la Game v.09a_final2
Geschrieben von: polyneux   
Samstag, den 16. Januar 2010 um 11:24 Uhr

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Zum Abschluß unseres Jahresrückblicks im Schnelldurchlauf noch die Meinungen von Grobi, Holger und Enk zum Spielejahr 2009:

 
SpielerDrei wieder mit seiner Extrawurst
Geschrieben von: SpielerDrei    
Sonntag, den 10. Januar 2010 um 04:59 Uhr

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(Ey, ich hab nur nen anderen Titel genommen, damit ich rechts sehe, wann ihr mir Kommentare geschrieben habt. Ihr seid mir doch wichtig. Außerdem hat Puschel angefangen.)

Okay, ich weiß. Ich hab auch keine Lust mehr auf Jahresrückblicke. Also, ähm, begreifen wir das Folgende doch einfach als Sammlung kurzer Texte über großartige Spiele, die zufällig alle 2009 erschienen sind? Oder stellt euch vor, ihr hättet mich gefragt, was ich so in letzter Zeit gern gespielt habe, und ich antworte in ewiglangen Sätzen, ohne euch Zwischenfragen stellen zu lassen. Ginge das? Ignorieren wir einfach, dass vier der fünf Spiele bereits von anderen hier ange- und besprochen wurden, und denken wir nicht weiter darüber nach, was ich alles hätte Tolles schreiben können, anstatt euch im Folgenden lediglich letztjähriges Wiedergekäutes vor die Füße zu kotzen. Weiß nicht, vielleicht könnt ihr ja versuchen was reinzuinterpretieren oder so, wenn euch das unterhält. Und hey, ist ja keine Einbahnstraße hier, ich interessiere mich auch dafür, was ihr so denkt, ne, also bitte, Kommentare und so, auch bezüglich eurer Favoriten. Ja? Groovy. Reihenfolge übrigens ohne Belang.

 
Crème de la Game v.09 (Release Candidate 4)
Geschrieben von: Christian   
Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 18:05 Uhr

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2009 war kein so überragendes Jahr für Spiele. Das wurde vielleicht schon bereits häufiger erwähnt als nötig, aber schauen wir der traurigen Wahrheit doch ins Gesicht. Denn auch ich muss es nochmal festhalten: 2009 hat zumindest mit den wirklich großen Perlen ziemlich hinterm Berg gehalten. Die großen Blockbuster, die am Ende auch tatsächlich halbwegs zu überzeugen wussten, lassen sich mehr oder weniger an einer Hand abzählen. Was aber noch viel schlimmer ist: eigentlich als sichere Bank angenommene Hoffnungsträger à la Brütal Legend enttäuschten - zumindest mich persönlich - auf ganzer Linie. Modern Warfare 2? Ein bombastisches Action-Kino, aber leider bloß ein in allen Belangen schwächerer Abklatsch vom Vorgänger im Geiste. Resident Evil 5? Reden wir bitte nicht darüber, ja? Und wenn doch, dann wendet Euch an SpielerZwei. Der hatte offenbar genug intus um dem Game auch seine guten Seiten abzuringen ;-).

 
Der Preis ist heiß
Geschrieben von: Puschel   
Mittwoch, den 06. Januar 2010 um 19:00 Uhr

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Die Verleihung des Ehrentitels "Bestes Spiel des Jahres" ist immer eine traurige Angelegenheit. Die Leistungen so vieler kreativer Köpfe werden übergangen und das nur weil Infinity Wards Abteilung für Öffentlickeitsarbeit per YouTube so exzellente Videos als Bestandteil ihrer viralen Werbekampagne verbreiten konnte. Wir brauchen einfach mehr Kategorien. Nehmen wir uns ein Vorbild an der Fernsehbranche. Vergleichbar dem Preis für die "Beste Daily Soap ... mit einem Sendetermin am frühen Nachmittag ... im öffentlich-rechtlichen Programm ... mit einem Ensemble aus bekennenden Veganern" küre ich jetzt also das

Beste Spiel des Jahres 2009 ...

 
Crème de la Game v.09 (beta3)
Geschrieben von: Nille   
Dienstag, den 05. Januar 2010 um 09:28 Uhr

Polyneux Game of the Year

Das vergangene Jahr wird mir mit Sicherheit nicht so stark im Gedächtnis bleiben wie die Jahre 2007 und 2008, die zum Bersten gefüllt waren mit Veröffentlichungen von hochkarätigen und einzigartigen Spielen wie “Portal”, “Team Fortress 2”, “S.T.A.L.K.E.R. – Shadow of Chernobyl”, “Mirror’s Edge”, “Burnout Paradise” und “Left 4 Dead”. Im abgelaufenen Jahr habe ich dagegen kaum Zeit mit traditionellen AAA-Titeln verbracht; Daniel und SpielerZwei haben zwar schon gezeigt, daß von dieser Sorte einige ganz brauchbare Exemplare auf den Markt geworfen wurden, doch die Abwesenheit echter Straßenfeger im Jahr 2009 habe ich zum Anlaß genommen, mich um so intensiver mit vielen kurzen und meist auch kurzweiligen Download-Spielen zu beschäftigen.

 
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