Jeder David sucht seinen Goliath
Geschrieben von: Jingleball   
Freitag, den 23. April 2010 um 12:21 Uhr

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Nach gefühlten 700 (siebenhundert) Videospielen in meinem bisherigen Leben offenbarte sich mir kürzlich ein Gedanke. Wenn ich tatsächlich einmal von 700 (siebenhundert) Videospielen ausgehe, wie viele Endgegner habe ich dann erlegt? Auch 700 (siebenhundert)? Nein. Nicht jedes Videospiel besitzt einen Endgegner, manche haben vielleicht nur ein Endlevel oder eine Endaufgabe oder was weiß ich. Kurzum: Ohne irgendein Finale kommt wohl kein Spiel aus, vom Gegenteil lasse ich mich aber gern überzeugen. Erschreckend finde ich jedoch, dass nur ganz wenige Endgegner einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben. Woran liegt das? In Wahrheit ist es wohl die riesige Tristesse, unter der die meisten Spiele der heutigen Zeit zu leiden haben. Wenn einen das gesamte Spiel schon langweilt, dann kann der Finalboss wohl kaum noch das Ruder rumreissen.

 
80 Millionen Bundestrainer
Geschrieben von: grobi   
Montag, den 19. April 2010 um 06:56 Uhr

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Ich finde Sportspiele ja im Prinzip scheisse. So, mein Handbuch "Bloggen für Dummies" (Kapitel "Sau durchs Dorf") führt nun als nächsten Schritt an, nach einer höchst plakativen Einleitung die Grenzen festlegen und Aufmerksamkeit anziehen soll wie TFT-Standfüße den Staub, diese Aussage sofort wieder einzuschränken. Nichts leichter als das: Früher war alles anders. Natürlich haben jüngere und kürzere Versionen meiner Freunde und mir gemeinsam den ein oder anderen Competition Pro durch den klassischen Epyx'schen Sportspielkanon von "Summer Games" bis "California Games" gequält. Und - ja klar, was für eine Frage - "Sensible Soccer", bzw. "Sensible World of Soccer" - war DAS Fußballspiel meiner Teenagerzeit. Das wissen auch viele andere Leute, deswegen gibt es zum einen immer noch SWOS-Turniere auf Original-Hardware und zum anderen war auch der Rechteinhaber nicht blind oder taub und hat SWOS bereits vor drei Jahren auf XBLA veröffentlicht. Er ist ja jung und braucht das Geld.

 
Haste mal 'ne Patrone?
Geschrieben von: SpielerZwei   
Freitag, den 16. April 2010 um 00:01 Uhr

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Im Jahre 2033 leben die wenigen noch verbliebenen Moskauer unter der Erde. Ein verheerender Nuklearkrieg hat 2013 das weltberühmte U-Bahn-Netz zum letzten Zufluchtsort der Überlebenden gemacht. Das entbehrungsreiche Leben in den Tunneln ist gewiss kein Zuckerschlecken, aber an der Oberfläche sieht es, auch 20 Jahre nach dem Krieg, noch wesentlich düsterer aus. Doch auch unter der Erde gibt es neben der allgemein schlechten Versorgungslage noch weitere Dinge, die den Menschen das Leben schwer machen: So gibt es nicht wenige Überlebende, die aus dem Krieg rein gar nichts gelernt haben und sich in zwei großen Fraktionen, Kommunisten und Faschisten, weiterhin erbitterte Gefechte um die Vorherrschaft unter Tage liefern. Zudem besteht die ständige Bedrohung durch umherstreunende Mutantenrudel, die jeden sofort anfallen, der sich in die Tunnel zwischen den Stationen wagt. Als dann auch noch die geheimnisvollen „Dark Ones“ auftauchen und die Heimatstation unseres Protagonisten Artyom belagern, begibt er sich auf eine höchst gefährliche Reise, um Hilfe von Außen zu holen...

 
PolyRumble: Sinn und Unsinn von DLC
Geschrieben von: polyneux   
Dienstag, den 13. April 2010 um 13:25 Uhr

polyrumble

Ladies and Gentlemen, wir begrüßen Sie recht herzlich zu unserem heutigen Schwergewichtskampf zwischen Manu und Christian. Manu, in der blauen Ecke, mit einem noch recht jungen Blogkampfgewicht, aber berüchtigt für seinen unerschütterlichen, euphorischen Willen, immer das Gute sehen zu wollen und Christian, in der roten Ecke, mit einem Bloggewicht von über 3 Jahren und mit den verbalen Waffen, die sogar Menschen aus Hafenvierteln rot anlaufen lassen würden. Sie werden ihren Schlagabtausch heute zu folgendem Thema ausfechten: "Sinn und Unsinn von DLC"

 
Summer Blowout
Geschrieben von: Christian   
Dienstag, den 13. April 2010 um 12:06 Uhr

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Erinnert Ihr Euch noch an früher? Früher war alles besser. Sagt man. Glaubt man. Redet man sich immer wieder gerne ein. Ach ja, die gute alte Zeit. Wo ist sie bloß geblieben? Als Schulterpolster und Seidenblousons noch der stylishste Fashion-Shit unter der Sonne waren und mein Heimcomputer langsamer rechnete als meine Waschmaschine heute. Doch eigentlich müssen wir gar nicht so weit zurückschauen, um ein Dilemma zu illustrieren, dem ich mich gerade ausgesetzt fühle. Deshalb nochmal von vorne:

Bis vor gar nicht allzu langer Zeit war es branchenweiter Usus, die vermuteten Highlights und Topseller eines Spielejahres innerhalb eines im Allgemeinen nicht allzu großen Zeitfensters  vor den alljährlichen Feierlichkeiten der (ebenfalls nur angenommenen) Niederkunft des Heilands (nein, nicht Peter Molyneux) vor die Füße der gierigen, ausgehungerten Gamer-Meute zu werfen. Denn zur Weihnachtszeit, so die Annahme, haben die Leute nicht nur mehr Zeit (weil die unterstellte Kernzielgruppe gerade Weihnachtsferien hat), sondern auch mehr Geld. Oder zumindest sind sie eher bereit, mehr von dem Geld, das sie nicht haben, auszugeben.

 
Von Mikrofasertüchern und anderen schönen Dingen
Geschrieben von: Manu   
Sonntag, den 11. April 2010 um 11:03 Uhr

touchhockey

Mikrofasertücher. Firmen an der Börse, die Mikrofasertücher herstellen. Sorry, das war nur ein Reminder für mich selber, das ich daran denke, diese zu recherchieren und in deren Aktien zu investieren. Diese Tücher werden, nach meiner hier in diesem Beitrag sich entfaltenden These, in den kommenden Jahren einen steilen Aufschwung und explodierende Verkaufszahlen aufweisen können. Warum? Weil Apple mit dem iPhone und dem iPad den Spielemarkt aufrollen wird. Und wer ein iPhone oder einen iPod Touch besitzt, weiß, wie so ein Display nach einer Runde Spielen aussieht. Auf dem iPad finden jedoch bis zu 11 Finger gleichzeitig Platz. Und kein Mensch mag Fettflecken auf seinem Apple-Produkt. Keiner. Ergo ein hoher Bedarf an Wischtüchern für Glasoberflächen.

 
Heavy Rain
Geschrieben von: Chris   
Freitag, den 09. April 2010 um 09:00 Uhr

Heavy Rain

"Ich hätte erwartet", sagte David Cage im Interview mit eurogamer.net, "dass das Spiel stärker polarisiert. Ich hätte erwartet, dass die Hälfte der Spieler es großartig findet und die andere Hälfte fragt: 'Warum hat der Held keine Waffe?'" Ist die Welt nicht wunderbar einfach, wenn man sie durch die Augen von David Cage betrachtet? Wer Heavy Rain nicht für den Anbruch eines neuen Zeitalters hält, ist ein dummer Egoshooterspieler, der sich für Stories in Videospielen einen Scheißdreck interessiert. Die Realität sieht anders aus. Ich liebe gut erzählte Geschichten, dennoch fand ich Heavy Rain langweilig, undurchdacht, ärgerlich.

Allein schon deshalb, weil ich nach anderthalb Spielstunden wußte, wer der Origami-Killer ist.

(Seid gewarnt, Spoiler voraus!)

 
Der Moment des Monats 10-03
Geschrieben von: polyneux   
Mittwoch, den 07. April 2010 um 01:37 Uhr

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Was, ist denn der März schon zuende? Ein dank Eierfeier etwas verspäteter Artikel zum Moment des Monats März, der euch erneut fragt, welche Geschehnisse hinter dem Screen emotionale Auswirkungen in dieser, unseren Welt hinterließen, die den Namen mit einer Kaufhauskette teilt. Es wäre eine Ehre, solltet ihr euch uns mitteilen, aber wenn ihr über Eierlikör und Zuckerschock alles im März geschehene bereits vergessen haben, schreibt halt irgendwas aus der letzten Woche oder denkt euch was aus. Kann ja eh keiner überprüfen.

Wer übrigens Bioshock 2 noch nicht durchgespielt hat und Spoiler doof findet, sollte nach SpielerZweis Beitrag aufhören zu lesen.

 
Polyneux spricht, Volume 2
Geschrieben von: polyneux   
Dienstag, den 06. April 2010 um 15:31 Uhr

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„Auf einem Bein kann man nicht stehen“, besagt schon ein altes Kriegsveteranen-Sprichtwort. Und weil dem so ist, haben SpielerZwei und Christian sich beeilt, alsbald nicht nur die zweite Ausgabe unseres – bereits jetzt in der strategischen Zielgruppe der 14-17,5jährigen Semicore-Spieler – populären Podcasts hinterher zu schieben, sondern auch gleich noch mit einem ganzen Reigen bunter Gesprächsthemen aufzuwarten, bei denen es Euch nur so die Ohren wegfetzen wird. Versprochen ist versprochen.

All jenen, die es interessiert, verraten wir unter anderem, warum:

  1. Christian nicht weiß, warum er denn jetzt genau Final Fantasy 13 langweilig findet…
  2. SpielerZwei umso mehr weiß, warum er Silent Hill: Shattered Memories doof findet…
  3. …und Metro 90210 2033 irgendwie auch so halb
  4. …während bei S.T.A.L.K.E.R. die Meinungen im Rückblick auseinander gehen
  5. SpielerZwei von Red Steel 2 Muskelkater im rechten Arm hat
  6. Beide den Game Room total ätzend finden…
  7. Downloadable Content sowieso eher so „geht so“ ist…
  8. Und sowieso und überhaupt.

 

Außerdem verrät Euch SpielerZwei, warum er Podcasts definitiv doof findet. Im Gegensatz zu Christian, für den das alles total toll und aufregend und mindestens noch eine Tasse Kaffee wert ist. Das und vieles mehr bietet sich Euch nach nur einem Klick auf den Play-Button!

Darauf einen Dujardin. Prost!

Flash-Player leider nicht verfügbar.

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It Takes a Thief
Geschrieben von: Nille   
Sonntag, den 04. April 2010 um 22:50 Uhr

Filmplakat – It Takes a ThiefWir stellen ab sofort ein: Chief Acquisition Officer (m/w)

Sie möchten in einem renommierten, international agierenden Unternehmen tätig werden? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, an spannenden und herausfordernden Projekten, an ständig wechselnden Orten sowie in einem exklusiven Ambiente mitzuwirken, ein konkurrenzloses Gehalt und großzügige Boni bei erfolgreichen “Geschäftsabschlüssen”. Sie repräsentieren und agieren im Auftrag europäischer Adelshäuser, besitzen jedoch auch die Fähigkeit, auf eigene Initiative hin zu handeln. Sie sind mit der Leitung eines vierköpfigen Teams von Experten aus allen Bereichen der “Sicherheitsbranche” betraut, wenden ihr ausgezeichnetes Know-How in Bezug auf die neuesten Alarm- und Sicherungs-Systeme vor Ort praktisch an und bilden sich beruflich und persönlich selbstständig weiter.

Sie ergänzen unseren hochrangigen Mitarbeiterstab idealerweise durch die folgenden Eigenschaften: Sie sind risikobereit, reaktionsschnell und begegnen spontan auftretenden Problemsituationen souverän. Sie verfügen über exzellente körperliche Fitness, beweisen auch in einem spannungsgeladenen Arbeitsumfeld stets Ausdauer, Geduld und bewahren einen kühlen Kopf. Im Umgang mit Autoritätspersonen sind sie eben so bewandert, wie sie für ihr diskretes Auftreten bekannt sind. Sie können sich ideal auf flexible Arbeitszeiten einstellen und besitzten ein ausgezeichnetes Sehvermögen, auch in der Dunkelheit. Handwerkliches Geschick und langjährige Erfahrung in der “Handhabung” von elektronisch verschlossenen Sicherheitsschränken setzen wir voraus.

Haben wir ihr Interesse geweckt? Dann bewerben sie sich jetzt um einen Posten in unserer preisgekrönten Niederlassung im idyllischen, an der Côte d’Azur gelegenen Fürstentum “Monaco”.

 
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