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Geschrieben von: Christian
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Freitag, den 14. Mai 2010 um 11:45 Uhr |
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Eigentlich wollte ich mit meinem Splinter Cell: Conviction-Review ja ausnahmsweise mal wieder warten, bis ich das Spiel tatsächlich komplett durchgespielt habe, aber irgendwie fehlt mir momentan die Motivation, mich nochmal hinzusetzen und Sam Fishers aktuelles Abenteuer zu einem Ende zu bringen. Da ich nicht annehme, dass sich an dieser Einstellung nach dem ersten Einlegen von Alan Wake und Split/Second in der nächsten Woche noch grundlegend etwas ändern wird, kann ich also auch genauso gut jetzt schon meine Meinung zu Conviction in die Tasten hämmern.
An der grundsätzlichen Spielmechanik wird sich ja nichts mehr großartig ändern in der letzten Stunde und von der Story ist sowieso schon während des Spielens nicht das Geringste hängen geblieben. Außer dass Sams Tochter noch lebt und Grimsdottir eine Verräterin zu sein scheint.
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Geschrieben von: polyneux
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Mittwoch, den 12. Mai 2010 um 12:33 Uhr |
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Grobi eröffnet: Ich hab's ja nicht so mit Puzzlespielen. Na gut, ich wurde mal in der Abstellkammer mit einer Bejeweled-Variante erwischt, die ich sehr, sehr ausführlich gespielt habe. Die hörte auf den Namen Puzzle Quest und war eine gemeine Verquickung von RPG-Sammelwut und Puzzlespiel. Sehr, sehr gemein. Habe darin viel Zeit investiert. Das ist aber nur einer von zwei Flecken auf meiner puzzlefreien weissen Weste. Der andere Fleck besteht aus vier kleinen Quadraten, die zusammen ein L formen. Wenn man mit dem Ohr ganz nah herangeht, hört man eine hektische kleine Melodie dudeln. Auf diese merkwürdige vertraut klingende Musik reagieren Hirn und Muskelgedächtnis sofort und senden uralte, aber immer noch gültige Signale über Nervenbahnen hin und her. Die Unterarme fühlen sich plötzlich wieder so an, als trügen sie einen schweren Plastikblock, die Daumenspitzen bekommen wie von Geisterhand Druckstellen von schwarzen Steuerkreuzen. Vor den Augen tanzt ein leuchtend grünes Monochromquadrat. Es ist, als ob sieben unterschiedliche geometrische Formen im freien Fall aufschreien und plötzlich verschwinden. Ich befinde mich wieder in den frühen Neunzigern. Das graue japanische Kunstoffbrikett in meinen Fingern quält mich mit der softwaregewordenen politischen Wende in Osteuropa. Ich spiele Tetris.
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Geschrieben von: polyneux
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Montag, den 10. Mai 2010 um 08:22 Uhr |
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Es ist Frühling, liebe Leser. Die Blümchen sprießen, die Sonne scheint und wir Videospieler können doch nicht von unserem Hobby lassen. Hat sich die Dunkelheit und mit ihr die abendliche Kälte über das Land geworfen, verschwinden wir wieder vor unseren Spielstationen und erleben die großen und kleinen Momente des virtuellen Glücks und Ärgers. In unseren Momenten des Monats aus dem vergangenen April gibt es Musik, Fantasie, Gedanken zur Erziehung eines Nerdkindes, Gefühle, Autos und Motorräder. Also die perfekte Mischung.
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Geschrieben von: polyneux
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Montag, den 03. Mai 2010 um 08:14 Uhr |
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In unserer dritten Ausgabe des "polyneux spricht"-Podcasts erhöhen wir nicht nur die Anzahl der Teilnehmer sondern auch die der Geschlechter um jeweils einen Nenner. Doreen aka Jingleball, Christian aka levelboss und Manu aka...Manu haben sich für euch in einer bundesländer- und dialektfärbung-übergreifenden Live-Schalte zusammengetan und reden über die kommende Spieleflut im Wonnemonat Mai, dem Tod der Anleitungen und des Game Rooms. Auch über nächtliche Koop-Aktionen in Splinter Cell, verpassten Erwartungen und Doreens finalen Fantasien wird in den ca. 2 Stunden ausführlichst gesprochen. Wir wünschen euch viel Vergnügen und einen vollen Akku.
Die Themen im Einzelnen:
- Ubisoft verbannt die Anleitungen
- GameRoom bereits gefloppt?
- Das große Mai-Release-Wahn-Orakel (Lost Planet 2, Alan Wake, Split / Second, Blur, Alpha Protocol, Mod Nation Racers (PS3), Prince of Persia: Die vergessene Zeit, Sin & Punishment (Wii), No more Heroes 2 (Wii), 3D Dot Game Heroes (PS3), Red Dead Redemption)
Was wir gespielt haben:
- Splinter Cell: Conviction (inkl. einer kleinen chronologischen Splinter Cell Betrachtung)
- Final Fantasy 13
Flash-Player leider nicht verfügbar.
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Geschrieben von: polyneux
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Mittwoch, den 28. April 2010 um 08:47 Uhr |
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Nille: Außer "R.U.S.E." durften SpielerDrei und ich uns auch für eine gute Stunde mit dem neuesten Spiel aus der “Prince of Persia”-Reihe, “Die vergessene Zeit”, beschäftigen. Das Spiel schließt wohl direkt an das im Jahr 2003 veröffentlichte “The Sands of Time” an, neben dem Original-DOS-Spiel der einzige Titel, den ich gespielt habe, im Sylvester-Urlaub in Dänemark. Wie man sich denken kann, ist meine Erinnerung daran ziemlich nebulös. Wie schon damals war ich auch beim aktuellen “Prince of Persia” heilfroh, den Xbox-Controller erst einmal SpielerDrei überlassen zu können, der sich sogleich einer Horde aufmüpfiger Skelette annahm. Bietet sich mir in einem Game die Gelegenheit, Kämpfen aus dem Wege zu gehen, ergreife ich diese generell gern und so freute ich mich, zu erfahren, daß es in “Die vergessene Zeit” möglich sein wird, diversen Kämpfen auszuweichen.
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Geschrieben von: polyneux
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Sonntag, den 25. April 2010 um 18:16 Uhr |
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SpielerDrei: Dies ist eine Schilderung der Geschehnisse des 13. Aprils 2010, als zwei eurer geschätzten Polyneuxmitarbeiter mano a mano auf dem Feld der Ehre eine Schlacht mediokren Ausmaßes schlugen, in der es nur einen Sieger geben konnte. Man sagt, dass die Gewinner die Geschichtsbücher schreiben – doch im Namen der Wahrheit weigern wir uns, solchen verfälschenden Richtlinien Folge zu leisten – unsere Leser haben ein Recht auf eine objektive Darstellung der Geschehnisse. Die schreibe ich – was Nille da unten behauptet, ist nichts weiter als die an den Haaren herbeigezogenen Phantasien eines gebeutelten Geistes, der es mit der Wahrheit noch nie so genau genommen hat.
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Geschrieben von: Jingleball
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Freitag, den 23. April 2010 um 12:21 Uhr |
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Nach gefühlten 700 (siebenhundert) Videospielen in meinem bisherigen Leben offenbarte sich mir kürzlich ein Gedanke. Wenn ich tatsächlich einmal von 700 (siebenhundert) Videospielen ausgehe, wie viele Endgegner habe ich dann erlegt? Auch 700 (siebenhundert)? Nein. Nicht jedes Videospiel besitzt einen Endgegner, manche haben vielleicht nur ein Endlevel oder eine Endaufgabe oder was weiß ich. Kurzum: Ohne irgendein Finale kommt wohl kein Spiel aus, vom Gegenteil lasse ich mich aber gern überzeugen. Erschreckend finde ich jedoch, dass nur ganz wenige Endgegner einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben. Woran liegt das? In Wahrheit ist es wohl die riesige Tristesse, unter der die meisten Spiele der heutigen Zeit zu leiden haben. Wenn einen das gesamte Spiel schon langweilt, dann kann der Finalboss wohl kaum noch das Ruder rumreissen.
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Geschrieben von: grobi
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Montag, den 19. April 2010 um 06:56 Uhr |
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Ich finde Sportspiele ja im Prinzip scheisse. So, mein Handbuch "Bloggen für Dummies" (Kapitel "Sau durchs Dorf") führt nun als nächsten Schritt an, nach einer höchst plakativen Einleitung die Grenzen festlegen und Aufmerksamkeit anziehen soll wie TFT-Standfüße den Staub, diese Aussage sofort wieder einzuschränken. Nichts leichter als das: Früher war alles anders. Natürlich haben jüngere und kürzere Versionen meiner Freunde und mir gemeinsam den ein oder anderen Competition Pro durch den klassischen Epyx'schen Sportspielkanon von "Summer Games" bis "California Games" gequält. Und - ja klar, was für eine Frage - "Sensible Soccer", bzw. "Sensible World of Soccer" - war DAS Fußballspiel meiner Teenagerzeit. Das wissen auch viele andere Leute, deswegen gibt es zum einen immer noch SWOS-Turniere auf Original-Hardware und zum anderen war auch der Rechteinhaber nicht blind oder taub und hat SWOS bereits vor drei Jahren auf XBLA veröffentlicht. Er ist ja jung und braucht das Geld.
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Geschrieben von: SpielerZwei
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Freitag, den 16. April 2010 um 00:01 Uhr |
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Im Jahre 2033 leben die wenigen noch verbliebenen Moskauer unter der Erde. Ein verheerender Nuklearkrieg hat 2013 das weltberühmte U-Bahn-Netz zum letzten Zufluchtsort der Überlebenden gemacht. Das entbehrungsreiche Leben in den Tunneln ist gewiss kein Zuckerschlecken, aber an der Oberfläche sieht es, auch 20 Jahre nach dem Krieg, noch wesentlich düsterer aus. Doch auch unter der Erde gibt es neben der allgemein schlechten Versorgungslage noch weitere Dinge, die den Menschen das Leben schwer machen: So gibt es nicht wenige Überlebende, die aus dem Krieg rein gar nichts gelernt haben und sich in zwei großen Fraktionen, Kommunisten und Faschisten, weiterhin erbitterte Gefechte um die Vorherrschaft unter Tage liefern. Zudem besteht die ständige Bedrohung durch umherstreunende Mutantenrudel, die jeden sofort anfallen, der sich in die Tunnel zwischen den Stationen wagt. Als dann auch noch die geheimnisvollen „Dark Ones“ auftauchen und die Heimatstation unseres Protagonisten Artyom belagern, begibt er sich auf eine höchst gefährliche Reise, um Hilfe von Außen zu holen...
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