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Geschrieben von: Nille
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Sonntag, den 14. September 2008 um 05:51 Uhr |
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Wir heißen dich willkommen, Fremder! Bleibe eine Weile und habe Teil an der einzigartigen Geschichte unserer Spezies und ihrer wechselvollen Entwicklung, die ich dir im Folgenden näherbringen möchte... Wir Glubschianer sind ein stolzes Volk und blicken auf eine Milliarden Jahre währende Existenz zurück, die sich bis auf einen einzelnen einzigartigen Mikroorganismus zurückverfolgen läßt. Schon dieser mikroskopisch kleine Mehrzeller wies die für uns charakteristische knallig pinke Farbe und das eine, einen nicht unbeträchtlichen Teil unserer Körpermasse einnehmende, Riesenauge, auf. Es grenzt schon an ein Wunder, dass uns nicht auf der Stelle eines der unzähligen in der Ursuppe herumschwimmenden Stachelviecher ein für alle mal aufgefressen hat, und dass wir uns auf zwei Beinen halten können ohne ob des Mega-Glotzers vornüber zu kippen. Der Zufall muss uns wohl immer positiv gesonnen gewesen sein, also so im Groben, denn naturgemäß sind damals Billionen unserer delikaten Genossen auf der Strecke geblieben und von grobschlächtigen häßlichen Kröten gefressen worden, täglich. |
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Geschrieben von: SpielerZwei
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Samstag, den 13. September 2008 um 05:32 Uhr |
Spore ist ein Spiel, das polarisiert. Die Einen sind hell auf begeistert, die Anderen sind zumindest extrem enttäuscht oder hassen es gar aus tiefstem Herzen. Ich kann Euch sogar genau sagen, wer in diesem Falle die „Einen" und wer die „Anderen" sind: Die „Einen" sind die Leute, denen auch The Sims oder SimCity dauerhaft gefallen haben, also Spiele, die a) ebenfalls von Will Wright und b) eher ziellose Sandkasten- bzw. Puppenhausspiele sind. Wenn man eher auf Spielzeuge als auf Spiele steht und den Weg als das Ziel begreift, wird man von Spore sicherlich über längere Zeit wunderbar unterhalten. Die „Anderen" sind die „normalen" Spieler, die von einem anständigen Spiel eine gewisse Zielsetzung, eine ausgewogene Herausforderung, ein konsequentes Spieldesign, einen vorantreibenden Handlungsbogen und vor allem eine technisch solide Umsetzung erwarten, was insbesondere eine durchdachte Bedienung einschließt. Alles Punkte, die Spore so nicht wirklich erfüllen kann. Hinzu kommt dann noch der jahrelange Hype, der natürlich sehr hohe Erwartungen aufgebaut hat, welche das Spiel letztendlich aber überhaupt nicht erfüllen kann. Fertig ist das Hass-Spiel des Jahres! Ich selbst sehe mich irgendwo in der Mitte: Ich gehöre zwar eigentlich zur zweiten Gruppe, was folgerichtig bedeutet, dass mich Spore nicht wirklich begeistern kann, dennoch kann ich mich aber nicht so richtig über das Spiel aufregen, denn ich weiß ja immerhin, dass ich nicht zur angepeilten Zielgruppe zähle und bin zudem durchaus geneigt, Spore als Hit für die rstgenannte Gruppe zu akzeptieren. Bevor ich mit meinen Ausführungen zur momentanen Aufregung um Spore fortfahre, sollte ich zur besseren Einordnung wohl zunächst einmal meine persönliche Spielerfahrung kurz schildern: |
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Geschrieben von: Daniel
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Donnerstag, den 11. September 2008 um 05:27 Uhr |
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Ob ihr an der Videospielumsetzung von Jason Bournes Abenteuern Spaß habt, hängt von drei Dingen ab. 1. Ihr solltet die Filme, zumindest aber den ersten Teil “Die Bourne Identität” kennen oder aber den zugehörigen Roman von Robert Ludlum gelesen haben. 2. Ihr mögt Quick Time Events, oder könnt sie zumindest tolerieren. 3. Wenn gegnerische Köpfe zur Demontage von Einrichtungsgegenständen genutzt werden, müsst ihr grinsen. Schauen wir uns diese drei Punkte nun im Detail an. |
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Geschrieben von: grobi
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Dienstag, den 09. September 2008 um 05:22 Uhr |
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...ist der Name einer Mission in GTA IV (Vorsicht, Walkthrough), die mich veranlasst, mit ein bißchen Trivia um mich zu werfen. Interessiert bestimmt kein Schwein, aber egal. Jedenfalls geht es in dieser Mission zusammen mit dem irischen Charakter Packie zu einer fröhlichen Schiesserei auf Charge Island. Im Verlaufe des Feuergefechts trennen sich die Wege von Niko und Packie kurz, was dieser mit den Worten "I take the high road and you take the low road" kommentiert.
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Geschrieben von: grobi
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Donnerstag, den 04. September 2008 um 05:55 Uhr |
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Bei unserem Lieblingshobby scheint es einen kleinen Afrika-Trend zu geben. Neben Sonys Fotosafari stehen in Bälde mit "Resident Evil 5" und "Far Cry 2" satte drei Spiele auf dem schwarzen Kontinent in Aussicht. Während Ersteres vermutlich eher dazu gedacht ist, alle nicht-europäischen Wohnzimmer in Chill Out-Lounges zu verwandeln, in der die Big Five abgelichtet statt umgebracht werden sollen, schlittern die beiden Actionspiele schon eher auf glitschigerem Terrain umher. "Resident Evil 4 HD"... Verzeihung, "Resident Evil 5" hat ja schon durch seinen Teaser eher unangenehmere Wellen geschlagen. Dutzende Untote mit regionaler Hautfarbe stürmen da auf die weiße Spielfigur ein und erfahren die Behandlung, die Zombies eben so erfahren. Da plärrten dann natürlich gleich ein paar Political Correctness-Alarme los. Die bösen Videospiele aber auch. Abgesehen von der Diskussion, ob Capcoms Szenenwahl für diesen Trailer ein bißchen holprig gewesen ist oder nicht, frage ich meine werte Leserschaft: habt ihr von Protesten gegen Ridley Scott’s "Black Hawk Down" gehört, wo sich hunderte Somali reichlich unmotiviert über den Haufen knallen lassen werden? Jaja, "based on a true story" und so. Wer von euch fühlte sich dabei auch an "Aliens" erinnert? |
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Geschrieben von: Christian
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Donnerstag, den 04. September 2008 um 05:47 Uhr |
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Dreieinhalb Stunden Spielzeit sind rum - Zeit, ein paar Worte zum ersten Eindruck des wohl am hoffnungsvollsten erwarteten Spieles der letzten Jahre zu verlieren. Zeit auch, direkt mal ein wenig an dem Thron zu sägen, auf den Spore im Laufe der letzten Jahre bereits mehrfach gehoben wurde - ohne dass auch nur irgendjemand wirklich mal selbst hätte Hand an das Spiel legen dürfen. Erst der Creature Creator, hierzulande ausnahmsweise halbwegs originell mit Spore Labor eingedeutscht, bot eine erste Gelegenheit, sich ein unabhängiges Bild vom Potential des fertigen Produkts zu machen. Beziehungsweise müßte man es eigentlich so formulieren: der Creature Creator bot eine erste Möglichkeit, sich ein Bild vom Spore Creature Creator zu machen. Von mehr nicht. Und wer sich gefragt hat, warum es sich die Entwicklertruppe um Will Wright hat nehmen lassen, eine ‘richtige’ Demo zu veröffentlichen, die alle Aspekte der unfassbar großen Spielwelt zumindest ansatzweise beleuchtet, wird beim Anblick des Endproduktes schnell erkennen, dass Will und seine Mannen gut daran getan haben, sich zu den restlichen Spielstufen bedeckt zu halten. Stattdessen hat man in der Zwischenzeit lieber den Blick der Öffentlichkeit auf die technische Seite der Entwicklung gelenkt, auf den Aufwand, den die Entwicklung eines ganzen, eines eigenständigen Universums bedeutet, und mit Vorträgen über prozedurale Animationstechniken den geneigten Zuhörer in Staunen versetzt. Zusammen mit Mr. Wright als Diskussionspartner in einer National Geographic-Dokumentation mit dem schönen Titel ‘How to build a better being‘ - und schon hat man einen wunderbaren PR-Coup für ein Spiel gelandet, ohne die Aufmerksamkeit allzu sehr auf die Inhalte zu lenken. |
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Geschrieben von: Nille
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Dienstag, den 02. September 2008 um 05:45 Uhr |
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Du befindest dich an Bord des interstellaren Kreuzfahrtschiffes Starship Titanic, nur betrübt dich etwas. Und das hat nur entfernt mit der Tatsache zu tun, daß sich niemand zum gemeinsamen Shuffleboard-Spiel findet. Naja, vielleicht nicht ganz so weit entfernt, denn du bist der einzige (noch) lebendige Gast auf diesem 40-stöckigen Ungetüm; von einer hauchdünnen Titaniumhülle umschlungen, auf der dein Haus, direkt den völlig unbekannten Kurs des Schiffes durch den Äther kreuzend, jetzt nur noch ein Haufen rauchender Trümmer, nur ein paar Kratzer hinterließ.
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Geschrieben von: Daniel
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Sonntag, den 31. August 2008 um 05:30 Uhr |
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Mit schwitzigen Fingern schalte ich die weiße Lärmbox ein. Kurz heult das Laufwerk auf, aber dort gibt es heute nichts zu finden. Alles was ich brauche, befindet sich noch auf einem Server irgendwo am Ende eines langen Netzwerkkabels. Die Bits und Bytes müssen nur noch ihren Weg auf die Festplatte finden, im Austausch gegen eine imaginäre Punktewährung, die sich auf meinem Bankkonto in harte Euro verwandeln.
Meine Finger sind nicht schwitzig, weil ich mich so dolle auf Geometry Wars: Retro Evolved 2 freue, sondern weil die Temperatur verdammte 30 Grad im Schatten erreicht hat. |
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Geschrieben von: SpielerDrei
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Samstag, den 30. August 2008 um 11:56 Uhr |
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Meine Damen und Herren, an dieser Stelle möchten wir Ihnen etwas ganz Besonderes präsentieren: Es ist uns gelungen, einen exklusiven Vorgeschmack des mit Spannung erwarteten Erstlingswerk "Nichts reimt sich auf Napalm" des gefeierten Poeten/Söldners Mattias Nilsson zu ergattern. Nilsson, der erst kurz vor seiner Abreise nach Venezuela die letzten Korrekturen persönlich durchführte, gilt in Fachkreisen bereits als ein neuer Aldington: Selten ist das Talent, die Schrecken des Krieges in solch schöne, beruhigende und ergreifende Worte zu kleiden, ohne zu verharmlosen oder zu stilisieren. Die rohe Energie, das Druckerschwärze gewordene Adrenalin ist auf jeder Seite zu riechen. Der Ihnen nun exklusiv präsentierte Ausschnitt befasst sich mit Nilssons Aufenthalt in Nordkorea, seinen Begegnungen mit den Einwohnern und den Gefühlen, die diesen noch so jungen Menschen in dieser Zeit beherrschten. Wir wünschen gute Unterhaltung. |
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