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Geschrieben von: Chris
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Montag, den 18. März 2013 um 08:30 Uhr |
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Eigentlich wollte ich diesen Text mit der Feststellung beginnen, dass man beim neuen SimCity unterscheiden müsse zwischen SimCity, dem Onlineservice, und SimCity, dem eigentlichen Spiel. Dass das Spiel sehr viel besser sei, als Onlinezwang und Serverprobleme vermuten lassen. Doch dann hat SimCity, der Onlineservice, meine Stadt gefressen. Meine erste wirklich gelungene Stadt. Begonnen hatte ich mit der Bergbau-Spezialisierung, hatte in Handel investiert, in die metallverarbeitende Industrie. Danach Prozessor-Fabs aufgestellt und Unterhaltungs-Elektronik wie Fernseher und Computer produziert. Die Stadt hatte die Million Simoleons zum Start des Großprojektes der Region im Handumdrehen zusammen. Die Arkologie wollte ich unbedingt hochziehen. Scheiß drauf, dass die Großprojekte als Gemeinschaftsanstrengung mehrerer Städte einer Region gedacht sind und die Städte meiner Mitstreiter seit Tagen verwaist waren. Die Hälfte des nötigen Metalls, der Legierungen, der Fernseher hatte ich bereits geliefert. Alles im Alleingang. Plötzlich meldete das Spiel, es gäbe einen Fehler bei der Berechnung meiner Stadt und ich möge sie doch bitte verlassen, denn man wolle versuchen, sie zu reparieren. Pustekuchen. Ich konnte die Stadt nie wieder betreten. Das Ergebnis von einem dutzend Spielstunden - einfach weg.
Überlastete Server, Warteschlangen, Lag und zusammenbrechende Verbindungen, die einen kurz nach Release vom Spielen abhalten, regen mich schon lange nicht mehr auf. Ist halt so, dann spiele ich eben später. Dadurch geht mir nichts verloren. Kaputte Savegames dagegen, ob online oder offline, sind eine Frechheit! Sie stehlen mir meine Zeit!
Das sind die Ärgernisse, mit denen man sich in SimCity derzeit immer noch herumschlägt. Sie täuschen - gerade auch in Form von hunderten negativen Amazon- und Metacritic-Ratings, in Form von 90er-Reviews, die später aufgrund der Serverprobleme zurückgezogen wurden - darüber hinweg, dass meine eingangs erwähnte Prämisse, das Spiel sei gut und nur der Onlineservice schlecht, im Grunde falsch ist. Der wirkliche Schwachpunkt des Spiels ist ausgerechnet die im Vorfeld viel gerühmte GlassBox, die Simulationsengine des Spiels.
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Geschrieben von: Chris
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Dienstag, den 12. März 2013 um 23:24 Uhr |
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"Warum kämpfen wir?", fragt Chen Sturmbräu im Trailer zu Mists of Pandaria, dem vierten AddOn zu World of Warcraft. Einem Trailer, der auch fast ein halbes Jahr nach Erscheinen der Erweiterung noch in den Kinos läuft und zwischen all den Hollywoodtrailern seltsam deplatziert wirkt. Blizzard kämpft um Abonnentenzahlen. Hauptspiel und AddOns werden momentan so günstig verkauft wie kaum je zuvor. Und warum raffe ich mich noch einmal auf, zum Kampf in einem acht Jahre alten Spiel? Weil ein paar Freunde vor kurzem wieder mit WoW begonnen haben.
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Geschrieben von: Chris
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Freitag, den 08. März 2013 um 09:00 Uhr |
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Erinnert sich noch jemand an den Erstverkaufstag von Half-Life 2? Das Singleplayer-Spiel musste damals online über das noch neue und völlig überlastete Steam aktiviert werden. Die Spiele-DVD musste entschlüsselt werden. Das dauerte Stunden. Oder den Release von World of Warcraft? Erinnert ihr euch noch, wieviel Zeit wir damals in Warteschlangen verbrachten? Wie oft die Server zu Wartungsarbeiten heruntergefahren wurden? Wie oft die Instanz-Server laggten? Wieviele kostenlose Spieltage Blizzard zur Entschädigung springen ließ? Aber auch wenn mal ein World-Server abstürzte: die Spielstände blieben erhalten. Grandios war auch der Release von Diablo 3. Reihenweise gingen die Login-Server mit dem berühmten Error 37 in Rauch auf. Schaffte man es aber tatsächlich mal am Türsteher vorbei auf die Game-Server, konnte man in der Regel auch spielen. Stürzte der Server ab, gingen keine Spielstände verloren. Lediglich Achievements wurden an den ersten Tagen nur selten gezählt.
Ich habe all das erlebt und mich mal mehr, mal weniger darüber geärgert. Auf den Verkaufsstart von SimCity hat mich das dennoch nicht vorbereitet. Noch nie ist der Launch eines Spieles mit Always-Online-DRM so vollkommen, so elendig, so restlos schief gegangen wie hier. Achtzig Euro habe ich für die Digital Deluxe Edition ausgegeben, bin bisher noch nicht über das Tutorial des Spiels hinausgekommen und amüsiere mich trotzdem königlich, weil ich es nie für möglich gehalten hätte, dass es mal eine Firma schafft, beim Launch eines solchen Spieles wirklich jeden möglichen Fehler zu begehen. Jeden einzelnen! Die haben nichts ausgelassen!
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Geschrieben von: Zwerg-im-Bikini
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Mittwoch, den 06. März 2013 um 12:50 Uhr |
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Da stehe ich nun also… vor mir eine beängstigende Höllenmaschine aus Fallen, die es zu überwinden gilt. Metallplatten mit spitzen Stacheln warten nur darauf, mein Pixelblut fließen zu lassen. Ich mustere alles genau, schätze ab, wie gut die Chancen stehen, die Auslöser unbeschadet zu umgehen. Bringt es vielleicht etwas, Sprengstoff einzusetzen? Ein wenig rabiat… Wahrscheinlich wäre die elegantere Methode, mich so vorsichtig wie möglich durchzuschleichen. Letztendlich klicke ich die erste Falle an und tippe ein: KAPUTT. Unbeschadet schlendere ich zum Ziel. Ich Held!
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Geschrieben von: Doreen
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Dienstag, den 26. Februar 2013 um 16:30 Uhr |
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"Ich möchte dein Herz heilen". Das ist so einer von vielen Sätzen in Ni no Kuni, die meine Kehle gekitzelt haben. Wenn ich mir eine Sache im Leben relativ häufig wünsche, dann ist es genau das. Die kindliche Naivität zu glauben, man könne jeden reparieren, ihn einfach wieder gesund streicheln, mit schlichten Gesten und Wohlwollen, ist heute leider mehr Wunschdenken als alles andere. Aber auch wenn Ni no Kuni "nur" ein JRPG unter vielen ist, so beinhaltet es doch viele kleine und große Nachrichten an die kühle Welt der Erwachsenen, die mir immer wieder zeigt, dass es so etwas wie Nächstenliebe kaum noch gibt. Zumindest in der Theorie bewies mir Ni no Kuni aber das genaue Gegenteil.
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Geschrieben von: SpielerZwei
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Donnerstag, den 21. Februar 2013 um 16:01 Uhr |
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Wenn Ihr nicht gerade in einer peruanischen Höhle ohne Internetanschluss lebt, habt Ihr bestimmt schon mitbekommen, dass Aliens: Colonial Marines nicht so ganz das erhoffte Hit-Spiel zu James Camerons Kultfilm von 1986 geworden ist. Und mit "nicht so ganz" meine ich selbstverständlich "nicht einmal annähernd". Es ist zwar nicht so unterirdisch schlecht, wie manche Kritiker schreiben, aber dennoch völlig inakzeptabel für ein Spiel, das im Jahr 2013 erschien und eine so prestigeträchtige, vor lauter Potenzial nur so strotzende Filmlizenz nutzt. Wir reden hier immerhin von Aliens, der ultimativen Blaupause des SciFi-Horror-Action-Genres!
Meine persönliche Enttäuschung hält sich allerdings in Grenzen, denn ich habe es kommen sehen. Immerhin hatte SEGA schon 2006 bekanntgegeben, wer das Teil entwickeln würde: Die Programmier-Söldner von Gearbox Software...
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Geschrieben von: SpielerZwei
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Montag, den 18. Februar 2013 um 20:16 Uhr |
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Un.Glaub.Lich. Diese elenden Kommerzgeier von EA haben Microtransactions und kostenpflichtigen Premium-DLC in Dead Space 3 eingebaut. Das muss man sich mal vorstellen: Da verkaufen die einem das Teil zum Vollpreis und bitten einen anschließend noch für weitere Spielinhalte abermals zur Kasse! So eine freche Abzocke! Das gehört natürlich gnadenlos boykottiert. Nicht auszudenken, wenn dieses dreiste Modell erfolgreich ist und in der ganzen Branche Schule macht...! Also ich kaufe mir das Spiel garantiert nicht. Und überhaupt: Das ist ja eh nicht mehr so geil wie Teil 1. Kein Horror mehr und dafür nur noch stumpfe Metzel-Action. Da kann ich gut drauf verzichten. Am Arsch, EA!
Das habt Ihr doch sicher auch alles in den letzten Wochen mitbekommen, oder? Natürlich habt Ihr das. Polyneux-Leser sind schließlich die Elite. Euch kann man so schnell nichts vormachen. Nur dass alles im ersten Absatz Geschriebene völliger Bullshit ist und der polemischen Hetze einiger selbsternannter Leitmedien entspringt...
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Geschrieben von: Stiftnürsel
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Montag, den 11. Februar 2013 um 18:45 Uhr |
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Ich habe in meinem Leben, zumindest soweit ich zurückdenken kann, niemals einen roten Schal getragen. Nicht einmal eine rote Krawatte. Trotzdem bin ich sofort mit „Intrusion 2“ klargekommen. Warum auch nicht? Ein bisschen Rumgeballer inmitten einer von chaotischen Physikspielereien bedeckten Schneelandschaft ist nun wirklich nicht anspruchsvoll. Dafür aber sehr unterhaltsam.
Auf das Spiel stieß ich im Dezember 2012. Die Steamsales begannen und selbstverständlich musste ein solcher Tag gefeiert werden, indem man irgendein Spiel kauft, von dem man noch nie etwas gehört hat. „Intrusion 2“ war im Angebot und kostete 2,71 Euro. Ich schaute mir die Screenshots an und erblickte den Hauptcharakter, wie er mit einem langen roten Schal bewaffnet und ein Maschinengewehr um den Hals gewickelt auf einem riesigen Wolf saß und um sich schoss. Ich bin mir, jetzt wo ich den gerade geschriebenen Satz noch einmal korrekturlese, ziemlich sicher, dass ich da irgendetwas vertauscht habe, aber auf solche Kleinigkeiten kann ich mich gerade nicht konzentrieren, denn immer wieder bleibt mein Blick an diesem Riesenwolf hängen. Ich mag zwar keine Hunde, ein Wolf als Reittier übt aber eine gewisse Faszination auf mich aus. So verlor ich 2,71 Euro und, so viel möchte ich an dieser Stelle schon mal verraten, am Ende des Spiels fast meine Nerven.
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Geschrieben von: polyneux
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Freitag, den 08. Februar 2013 um 16:45 Uhr |
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Eine Höhle ist ein natürlich entstandener unterirdischer Hohlraum, der groß genug ist, um von Menschen betreten zu werden, und länger als fünf Meter ist. Demnach sind durch Eingriffe des Menschen entstandene Hohlräume wie z.B. Bergwerke, Erdställe, Felsengräber, Hypogäen, Katakomben, Luftschutzstollen, Souterrains oder artifizielle Wohnhöhlen keine Höhlen. In letzter Zeit wird dafür immer häufiger der Begriff Subterranea benutzt, der eigentlich von dem lateinischen Wort für unterirdisch abgeleitet ist, aber in dieser Form bisher zumeist im Englischen verwendet wird. Die tiefste Höhle der Welt ist die Voronya-Höhle in Georgien, Tiefe: 2191m. (Wikipedia)
The Cave in... äääh... "Caveland(???)", ist die bislang einzig bekannte Höhle, die in der Lage ist zu sprechen, beziehungsweise gute bis weniger gute Witze zu reißen.
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