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Geschrieben von: Manu
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Sonntag, den 29. August 2010 um 20:11 Uhr |
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Wer sich heute ein Spiel für Konsolen kauft wird beim Auspacken mit immer höherer Wahrscheinlichkeit ein Kärtchen mit einem einlösbaren Einmal-Code finden. Mass Effect 2, Alan Wake - meistens handelt es sich um exklusive Zusatz-Inhalte in Form von kostenlosem, downloadbarem Content. Gerne erhält man solche Codes auch für das Vorbestellen vor Release oder durch den Kauf einer Special-Edition. Der Grund für diese Goodies: Da der Code nur einmal eingelöst werden kann, wird dieses Spiel für den Gebrauchtmarkt deutlich unattraktiver. Zwar lassen sich die meisten Inhalte dieser “Rubbelcode”-Karten wie die 1. Zusatzepisode für Alan Wake oder das Zerberus-Netzwerk von Mass Effect 2 über die Onlineplattformen auch käuflich erwerben, jedoch steigen die Investitionskosten im Prinzip dadurch wieder auf den Vollpreis an, wenn man auf diese Inhalte nicht verzichten möchte. THQ geht nun mit dem Release ihres Wrestling-Titels “Smackdown vs. Raw 2011” noch einen Schritt weiter und läßt die Käufer den Online-Multiplayer-Part des Spieles erst durch die Eingabe eines Codes aktivieren. Für die Käufer des Spieles ein kleiner Aufwand, für die Käufer des Spieles auf dem Gebrauchtmarkt ein großes Ärgernis, da diese nur einen Teil des Gesamtpakets erhalten. Doch damit nicht genug, THQ Kreativdirektor Cory Ledesma holt daraufhin auch noch zum verbalen Schlag aus und bezeichnet Gebrauchtspiele-Käufer als Betrüger am Publisher.
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Geschrieben von: polyneux
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Sonntag, den 22. August 2010 um 01:25 Uhr |
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Obwohl wir im letzten Jahr, nachdem wir einige stressige Tage bei 38° C im Schatten und angenommen ein Hundert Prozent Luftfeuchtigkeit in den Sümpfen rund um Köln verbracht und gebetsmühlenartig immer wieder das Mantra “Wir sind zu alt für den Scheiß!” aufgesagt hatten, machten sich eure Lieblings-Junkies dennoch wieder auf den beschwerlichen Weg auf das andere, unschöne Ufer der Elbe und darüber hinaus.
Wie zu erwarten war, gab es auch in diesem Jahr ein paar winzige Kleinigkeiten, die uns unangenehm aufgefallen sind: Jörg Langer, teilweise lange Schlangen (also Ansammlungen von Menschen, nicht Reptilien, obwohl sich einige von denen wie die Tiere auf die, Punkt Nr. 2, Messebabes gestürzt haben) selbst am Fachbesuchertag, die Lautstärke an einigen Ständen (man kam sich manchmal vor wie in einem Bombenhagel; a propos Bombenhagel…), die Bundeswehr, die dort nichts verloren hatte, mieses teures Essen, abstürzende Konsolen, daß wir Ben vom KiKa (“Markenzeichen: Wollmütze”) nicht getroffen haben, und Jörg Langer (Markenzeichen: Erfinder der… ach, von überhaupt nichts).
Auf der anderen Seite sind uns auch ein paar schöne Dinge widerfahren. Wir hatten zum Beispiel das Vergnügen, nette Menschen wie Manu und nette Menschen, die zudem bekannte Spiele-Designer sind, wie Eric Chahi, zu treffen. Wir durften, wenn auch viel zu kurz, vielversprechende Spiele und Technologien, beispielsweise “Lego Universe” und Sonys “Move”, ausprobieren. All dies hat uns derart versöhnlich gestimmt, daß es durchaus vorkommen könnte, daß wir uns im nächsten Jahr noch mehr Zeit für die Messe nehmen werden und mit mehr und gehaltvolleren Informationen und Einschätzungen aufwarten werden…
Aber hört selbst:
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Die Gewinnspiel-Einsendungen haben wir selbstverständlich nicht vergessen, wir arbeiten dran. |
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Geschrieben von: Manu
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Mittwoch, den 25. August 2010 um 08:31 Uhr |
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Lara Croft, die wohl bekannteste Archäologin aller Zeiten ist zurück! Im letzten und mit 2 Gigabyte auch größten Teilnehmer der “Summer of Arcade”-Aktion auf Xbox Live dürfen wir uns erneut mit Lara Croft in der Hauptrolle in abenteuerliche Tempelanlagen und gefährliche Dschungelgebiete stürzen. Doch halt, das ist ja gar kein Tomb-Raider-Spiel? “Lara Croft and the Guardian of Light” nennt sich dieser Ableger und auch optisch unterscheidet es sich sofort von der bekannten Serie. Wichtigster Unterschied: Wir schauen Lara nicht mehr über die Schulter und erleben das Spiel auf ihrer Augenhöhe, sondern sehen die Welt und die Geschehnisse von links oben an einer fixen Kamera, die wir weder drehen noch zoomen können. Der Rest ist eigentlich dann doch wie früher, wir lassen die gute Lara auf Schalterflächen treten, um verschlossene Tore zu öffnen, durchstöbern jedes Eck des Tempels nach wertvollen Schätzen und wenn ihr wildes Getier oder verfluchtes Dämonenpack zu nah auf die Pelle rückt, zückt Lara ihre Lieblingsspielzeuge und pfeift ihnen ein paar Bleikugeln um die Ohren. Doch hier kommt der titelgebende “Guardian” ins Spiel. Sprichwörtlich, denn genau dafür habt ihr damals in weiser Voraussicht den zweiten Controller gekauft, der seitdem unbenutzt im Schrank liegt. Ja, leider kommen wir nicht umhin, jemanden “in echt™” anzurufen und einzuladen, um das Spiel zusammen mit uns auf dem Sofa zu spielen.
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Geschrieben von: grobi
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Samstag, den 21. August 2010 um 20:00 Uhr |
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Ich kann zusätzlich zu Holgers Bericht über die Rahmenbedingungen bei der EA-Pressekonferenz noch etwas Inhaltliches beitragen. Ich versuch’s zumindest. Sind ja ein Spieleblog hier. Wissenschon. Kennseja. Dazu musste ich aber erst meine Hieroglyphen entziffern. Im Gegensatz zum Hipster neben uns hatte ich mich nämlich dagegen entschieden, mein Netbook auf den Beinen zu balancieren. Erstens bekommt man davon Rücken, zwotens kann da ja jeder meilenweit lesen, welchen unprofessionellen Blödsinn ich notiere! Ich habe mich also für die alte Columbo-Methode entschieden: Ringblock A5 und Kugelschreiber. Dabei stolperte ich leider über ein Problem bei der nichtvorhandenen Restlichtverstärkung meines Sehnervs und der dadurch verursachten reduzierten Kontrolle meiner feinmotorischen Leistungen im Bereich der Unterarm- und Handmuskulatur. Auf Deutsch: Im Dunkeln schreiben ist irgendwie scheisse. Unter Einbeziehung eines hiesigen obergärigen alkoholhaltigen Getränks - die Brauerei befindet sich übrigens witzigerweise ganz in der Nähe des PK-Veranstaltungsortes (mit dieser Information hätte ich meinen Bildungsauftrag für dieses Jahr erfüllt) - gelang es mir unter Eindruck des beflügelnden Inhaltsstoffes, einem halbwegs frischen Erinnerungsvermögen und ein wenig Geduld und Spucke, die rätselhaften Nachrichten aus der Zwischenwelt im Klartext niederzuschreiben. Lesen sie alle ekligen und schleimigen Details nach dem Break. Wenn sie auf Geschmipfe und das Wort mit "Sch" empfindlich reagieren, gehen sie besser woanders hin. Für alle anderen gilt: Ich werde das Lineup kurz in der Reihenfolge der Präsentation kommentieren. So lasset das Bullshit-Bingo beginnen!
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