| Polyvieux: ICO & Shadow of the Colossus |
| Geschrieben von: polyneux | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Montag, den 04. Juni 2012 um 18:26 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Doch vor allem fasziniert an diesem Spiel, dass man keinen strahlenden Helden spielt, sondern einen verzweifelten, nur nach einem Ausweg sehenden, schwer verliebten und des Herzens gebrochenen Jüngling, dem jedes Mittel recht zu sein scheint, seine Liebe von den Toten auferstehen zu lassen. Die dazu notwendige Jagd nach den 16 Kollossen belastet uns als Spieler mit Schuld und einer Bürde, der man sich nicht entziehen kann, weil das Spiel durch die dezente Enthaltung einer Narrative uns keine Motivation an die Hand gibt, warum es denn legitim sei, diese beeindruckend schönen Ungetümer zu erlegen. Die riesigen Wesen haben keine Vorgeschichte, die es rechtfertigen würde, sie kaltblütig zu töten. Es gibt keinen Grund, ihnen böse Motive zu unterstellen – und das wichtigste: sie haben uns oder der Hauptfigur nichts getan. Doch "Wander", unser Protagonist, lässt uns keine Wahl als Spieler, Fragen können wir keine Stellen und es werden auch keine beantwortet.
Ich kann mich noch genau an die Begegnung mit dem ersten Koloss erinnern. Ich saß mit einem Freund damals vor dem TV und als der Koloss seinen Blick in unsere Richtung schwenkte, waren wir schon ziemlich beeindruckt. Diese überdimensionale Größe von Figuren fand ich in Videospielen ja schon immer total geil. Je größer der Kontrast, desto besser. Und ja, die oft erwähnte melancholische Stimmung und die etwas traurige Erscheinung mancher Kolosse habe ich auch wahrgenommen. Aber ich habe festgestellt, dass dieses Empfinden über die letzten Jahre etwas zurückgegangen ist als ich kürzlich die Neuauflage spielte. Es ist immernoch atmosphärisch, immernoch schön, aber ein klein wenig verändert. Oder nein, ich denke eher, dass ich mich verändert habe und nicht das Spiel. Denn bis auf eine kleine optische Aufwertung hat sich da nicht viel getan. Und lieber Stiftnürsel, man sollte sich kein Spiel durch eine vielleicht schlechte Steuerung und eine vielleicht miese Kamera entgehen lassen, alles halb so wild und überhaupt viel zu viel Technikgemecker. Ich persönlich kann das bei Shadow of the Colossus und auch bei ICO komplett ausblenden, weil es da um so viel mehr geht. Ach ja und wo wir schonmal bei ICO sind. Da geht es um Freundschaft, vielleicht um noch mehr. Hier geschieht der tiefste Fall, den ich bisher in einem Spiel mit angesehen habe, der Moment hat mich sehr berührt. Und dieses Ende… muss man erlebt haben. Echt jetzt!
Shadow of the Colossus habe ich bei einem Freund kennengelernt, der damals im Gegensatz zu mir über eine PS2 und einen Beamer verfügte. Wir haben das Spiel an wenigen Abenden im nicht vorhandenen Multiplayermodus durchgespielt, sind die Kolosse immer abwechselnd angegangen, haben uns Tipps gegeben. Die HD-Fassung des Spiels kommt an meine Erinnerungen an jene Abende nicht heran. Das metergroße Bild in der typischen Unschärfe der Standardauflösung, die für mich immer zur Ästhetik des Spiels dazugehörte, fehlt mir, während das hochaufgelöste Bild der Neuauflage mich permanent anschreit: "Guck mal, hier! Texturen! Einzelne Polygone!" Über den zweiten Koloss bin ich diesmal nicht hinausgekommen, auch weil mich die Steuerung, die damals von mancher Seite noch dafür gelobt wurde, dass sie indirekt ist, dass man spürbar nicht das Pferd steuert, sondern den Jungen, der auf dem Rücken des Pferdes sitzt, weil mich diese Steuerung, die ich damals so akzeptiert habe, wie sie war, heute ungeheuer nervt. Warum kann der Gaul nicht einfach machen, was ich will? Stellt sich die Frage, ob ich inzwischen so abgestumpft bin, dass ich den Zauber von Shadow of the Colossus heute einfach nicht mehr wahrnehme, oder ob das Spiel in Wirklichkeit nie so gut war, wie es mir in meiner Erinnerung immer noch erscheint. Vielleicht ist es auch einfach nur ein Spiel, das seine Zeit hatte.
Jetzt habe ich das HD-Remake gespielt und war ähnlich entzückt, wobei gerade die Fehler in der eigentlichen Spielmechanik, also den 16 Bosskämpfen, stärker genervt haben als noch vor ein paar Jahren. Die erste Hälfte der Kolosse erledigte ich mehr oder weniger in einem Handstreich, weil ich noch grob wusste, was zu tun war. Je länger ich aber spielte und je komplizierter die Kämpfe wurden, umso genervter war ich von Steuerung und Gegnerdesign. Warum muss ich manchmal dreimal auf die selbe Art an einem Koloss emporklettern und immer wieder auf dieselben Schwachstellen einprügeln? Ich habe die Lösung doch gefunden, weiß, wann ich wo wie hinspringen muss, aber aus unerklärlichen Gründen muss ich es meistens mehrmals beweisen. Gerade zum Ende hin werden die Kämpfe so zu einer zähen Fleißaufgabe. Das soll vielleicht so sein und ist eine supergute Metapher für irgendwas, aber gerade dieser Aspekt hat mich am Spiel nie so wirklich interessiert. Shadow of the Colossus ist für mich kein Erzählspiel, sondern ein Gefühlsspiel. Ich muss nicht alles verstehen, was passiert, aber ich fühle meine emotionalen Nervenenden angenehm gekitzelt. Beim HD-Durchgang habe ich schließlich sogar alle Zwischensequenzen bis auf die Allerletzte weggedrückt. Für mich sah das Spiel dank hochauflösender Texturen und besserer Framerate genau so aus, wie ich es in meinem Gedächtnis abgespeichert hatte. Das HD-Remake hat mir also über meine Vergangenheitsverblendung hinweggeholfen. Bleibt noch ICO, welches mich nie so fesseln konnte wie Shadow of the Colossus. Meine Erinnerung suggeriert mir auch bei ICO ein ganz angenehmes Spielerlebnis in der PS2-Ära, aber nach 40 Minuten mit dem HD-Remake glaube ich nicht, dass ich es noch einmal starten werde. Meine Freundin saß währenddessen neben mir und sagte schließlich: "Das Mädel nervt mich jetzt schon. Passiert da auch nochmal so etwas Aufregendes wie mit den großen Monstern?" Wahrscheinlich war es ein Fehler von mir, mit Shadow of the Colossus anzufangen und später erst ICO nachzuholen. Im Schatten der Riesen wirkte das Spiel zu unrecht etwas klein und das hat sich auch mit den HD-Versionen nicht verändert. Bleibt noch die irrationale Hoffnung, dass wir mit Last Guardian irgendwann einmal eine gute Mischung aus den beiden Erstlingen von Team ICO bekommen: große Monster, eine Freundschaft und mehr Spielelemente als das Erklimmen von wandelnden Gebäuden.
Diese Art der Ästhetik hat Team ICO natürlich nicht erfunden, wenngleich sie sie wie kaum jemand anderer erzählerisch und atmosphärisch nutzen. So findet man beispielsweise auch im Will Smith-Vehikel I Am Legend diese Art der Schönheit, nur dass man sie hier leider nicht entsprechend ausschöpft und sich lieber auf konventionelle Erzählstrukturen verläßt. Ein positives Beispiel wäre hingegen Enslaved: Ein völlig anders gelagertes Spiel, anderer Grafikstil etc., aber ästhetisch-atmosphärisch vielleicht der Titel, der den Werken von Team ICO in den letzten Jahren am nächsten gekommen ist. Was ICO und Shadow of the Colossus aber zusätzlich besonders macht, ist der Kniff, dem Spieler nicht ein Mal ansatzweise Erklärungen zu liefern. Die Welt ist für den Spieler einfach als gegeben hinzunehmen, was natürlich erst recht zu ihrer Faszination beiträgt, da man sich um so angestrengter Gedanken über sie macht. Vielleicht ist das ja auch des Pudels Kern, wenn die Kollegen, die sowohl die Originale, als auch kürzlich die HD-Remakes gespielt haben, sagen, dass sie die Spiele beim zweiten Mal nicht mehr ganz so stark geflasht haben: Wenn man diese Welten nicht mehr zum ersten Mal erkundet, eventuell seitdem auch noch viel darüber gelesen bzw. gesprochen hat, kann sich einfach nicht mehr der jungfräuliche "Wow!"-Effekt einstellen, der die erste Erfahrung so prägend machte. Das ist keine Frage der Bildschirmauflösung oder der Framerate. Man kann das "erste Mal" einfach nicht reproduzieren. Mich würde ja mal interessieren, wer von Euch tatsächlich Spaß am Gameplay von ICO hatte? Spielerisch finde ich es nämlich noch viel angreifbarer als Shadow of the Colossus. Bei Shadow of the Colossus ist das eigentliche Gameplay zwar auch sehr rudimentär, macht aber trotzdem Spaß, weil es, abgesehen von der Kamera aus der Hölle, ganz gut umgesetzt ist. ICO hingegen nervt doch einfach nur maßlos. Man versteht als Spieler zwar, was sich die Entwickler dabei gedacht haben und findet es daher auch prinzipiell gut, aber praktisch ist das Gameplay doch total dämlich umgesetzt. Zudem ist die Steuerung noch deutlich widerspenstiger als bei Shadow of the Colossus. Mal abgesehen vom tollen Style, der beindruckenden Atmosphäre und der cleveren Intention, ist ICO als Spiel doch eigentlich die totale Grütze, oder nicht?!
Und Yorda ist eben Yorda: Zerbrechlich, verletzlich, wirr, schwach, traurig. Hätten sie da eine Lara Croft hingestellt, wäre es ein ganz anderes Spiel geworden. Die Hilflosigkeit des Mädchens wird schon gut rübergebracht finde ich. Und das ganze Sezieren bezüglich der Steuerung und Kamera ist mir ehrlich gesagt furzegal. Wenn ich danach gehen würde, hätte ich kaum noch Spaß an Videospielen – was aber nicht heissen soll, dass ich nicht auch mal meckere. Ich würde aber nie ein Spiel wegen solchem Blödsinn sausen lassen. Mir tut es ja fast etwas weh, dass bei euch ICO zu Hause rumliegt, ihr aber nie das Ende gesehen habt.
Mir ist aber klar, dass Du das anders siehst, Doreen. Immerhin magst du auch andere sperrige Spiele, wie z.B. Deadly Premonition, zu dem ich mich nicht durchringen konnte, weil ich davon überzeugt bin, dass mich seine Macken zu sehr nerven würden. Der angesprochene Samariter-Effekt funktioniert bei mir überhaupt nicht. Ich finde es auch immer zum Kotzen, wenn der Held in Action-Filmen am Ende noch irgendwelche Kinder retten muss, wenn er eigentlich schon alles im Sack hat. Einzige Ausnahme: Aliens. Weil Cameron es hinbekommen hat, dass Newt als Charakter nicht wie sonst üblich nervt.
"Schlicht" ist denke ich auch ein gutes Stichwort, um zum Ende zu kommen. ICO und Shadow of the Colossus haben sich ja seinerzeit nicht wirklich gut verkauft und waren dennoch auf ihre Art sehr erfolgreich. ICO schnitt glaube ich noch etwas schlechter ab als die Jagd auf die schönen Riesen. Ich vermute das liegt daran, dass beide Spiele extrem auf das Wesentliche reduziert sind. In ICO wird beispielsweise komplett auf Musik verzichtet (außer in den Credits) und in Shadow of the Colossus liegt das Hauptaugenmerk bei den Kolossen. So wirklich massentauglich ist keines von beiden, sie sind wohl eher etwas für die reifere Spielerfraktion. Das faszinierendste an den beiden Perlen ist wohl aber, dass jeder Spieler etwas über sie sagen kann, auch wenn er sie vielleicht nie gespielt hat. Denn von ihnen gehört hat wohl jeder schon einmal. Kommentare (22)
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04.06.2012 |
Thomago:
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Ich will hier mal einwerfen, dass ich nie nachvollziehen konnte, warum sich die Leute derart wegen der Kamera bei SotC bepinkeln. Ich hatte da nie Probleme mit. An die, die hier Kameraprobleme haben: Nutzt ihr die manuelle Kamerasteuerung nicht?! Und bevor hier das große Meckern losgeht, dass sowas ja auch nicht zu sein hätte: Meinem Empfinden nach ist die manuelle Kamerasteuerung bei SotC ein bewusstes Spielelement, dass zumindest ich sofort und intuitiv angenommen habe. Ich meine - ihr regt euch ja auch nicht auf, wenn ein Shooter ohne Autoaim daher kommt, oder? |
04.06.2012 |
Missingno.:
Bis vor dem HD-Remake hätte ich nur sagen können, dass "alle" Ico und Shadow of the Colossus ganz mega toll finden, aber irgendwie die wenigsten tatsächlich gekauft haben. Das zu dass jeder Spieler etwas über sie sagen kann. Yorda "braucht" der Spieler eigentlich nur zum Speichern und um Türen zu öffnen, sonst ist sie ein Klotz am Bein. Erschwerend kommt hinzu, dass man sich nie sicher sein kann, dass Yorda nicht gleich wieder verschleppt wird, wenn man versucht das aktuelle Puzzle zu lösen. Dass man Yorda dann einfach hinter sich her zieht (wenn man schnell vorankommen will), nimmt auch noch viel Magie weg. Klar sind es tolle Momente, wenn man Yorda einmal noch rechtzeitig aus Klauen eines Schattens zieht, der gerade schon durchs Portal verschwinden will. Auch das "bemuttern" bei einem größeren Sprung oder beim Hochziehen auf einen Vorsprung hat etwas. Doch davon alleine kann ein Spiel nicht leben. Zum Vergleich mit Prince of Persia: ich glaube kein Mensch findet das Spiel toll, weil man immer und immer wieder Erika auf Knopfdruck braucht um an einer Stelle weiter zu kommen. Das Spiel (rein von der Mechanik) zielt auch viel weniger auf die Bindung zwischen den beiden ab. Ich habe dann irgendwann die Lust verloren, als ich mit Ico einen Sprung zum zehnten Mal nicht geschafft habe, weil ich nicht genug Schwung an der Kette baumelnd bekommen habe und deswegen den ganzen Mist bis da hin noch einmal und noch einmal und noch einmal durchstehen musste. Verkackte Steuerung oder verkacktes Speichersystem - sucht es euch raus. Bei SotC habe ich den ersten Koloss gelegt. Ja, nett, aber das jetzt noch 15 Mal wiederholen? Dazu hat mir dann die Motivation gefehlt. |
05.06.2012 |
Der mit dem Gnu im Schuh:
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Im Making-of zu SotC wurde doch gesagt, dass selbst die niedrige Framerate ins Design integriert wurde - und da hat die HD-Version natürlich etwas von der Atmosphäre kaputt gemacht - oder anders, sie hat den Titel zu einem Spiel degradiert. Ich bin jedenfalls froh, dass ich den Titel zu Ps2 Zeiten geniessen durfte - und für die Erfahrung, was er in meinem Kopf anstellte, bin ich dankbar. |
05.06.2012 |
oger:
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@ Missingno. Du bist aber vermutlich auch ein Sonderfall als Mann und Informatiker, dessen oberstes Gebot Logik, Sachlichkeit und nüchternes, analytische Denken ist, und dem damit oft gleichzeitig verbundenen Mangel an Empathie. In Nerdsprech: Missingno. == Lt Commander Data != Deanna Troi |
06.06.2012 |
mnemo:
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Mangels PS2 hatte ich Shadow nie gespielt und hatte es mir dann vor 2 Jahren gebraucht für meine Fat-PS3 gekauft, die noch PS2-Titel abspielen kann. Ich wollte es wie Pascal auch gut finden, aber die Steuerung ist so grottig, dass ich nicht mal den ersten Koloss erledigen konnte. Dann bin ich wohl kein Core-Gamer, sorry. Und die Aussage "man sollte sich kein Spiel durch eine vielleicht schlechte Steuerung und eine vielleicht miese Kamera entgehen lassen" (Jingleball) ist ja wohl totaler Quatsch. Wenn die Designer und Programmierer DAS nicht hinkriegen, dann ist es nicht an MIR, mich da durchbeißen zu müssen. |
06.06.2012 |
Jingleball:
| Mnemo, wenn du mit irgendwelchen Steuerungen nicht klar kommst, ist das sehr bedauerlich für dich und die Aussage ist eben nicht Quatsch, sondern schlicht meine Meinung. Hinter schlechten Steuerungen kann sich ja dennoch ein gutes Spiel befinden und das sollte man sich halt nicht entgehen lassen meiner Meinung nach. Aber du, sie ist bescheiden, niemand muss sich danach richten. |
06.06.2012 |
mnemo:
| Jingleball: Wenn ein Auto nach links fährt wenn ich das Lenkrad nach rechts drehe, würde ich mich auch nicht daran gewöhnen, sondern mir ein anderes suchen. Durch die Formulierung "alles halb so wild und überhaupt viel zu viel Technikgemecker" wird anderen quasi abgesprochen, das für sich zu entscheiden oder überhaupt wichtig zu finden und so geht's eben nicht. Scheißsteuerung = Scheißspiel. Und meine Meinung ist da nicht bescheiden. |
06.06.2012 |
Jingleball:
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Wenn du nach links gesteuert hast und tatsächlich nach rechts "gefahren" bist, dann haben wir wohl unterschiedliche Spiele gespielt. Andere sind damit schließlich doch auch klargekommen. Du halt eben nicht, wie das Leben so spielt. ^^ Und doch, so gehts eben. Menschen sagen sich ihre Meinungen, entweder sie überzeugen dich oder eben nicht, dann bleibt es dabei. Aber ich kenne das Internet ja mittlerweile, da funktioniert das mit den anderen Meinungen nicht so gut. Und wenn Stiftnürsel das Spiel noch nicht mal angerührt hat, weil er oft hörte die Steuerung taugt nichts, dann finde ich das schade. Jeder sollte es doch erstmal selbst versuchen, oder nicht? ;) |
06.06.2012 |
SpielerZwei:
Wenn ein Auto nach links fährt wenn ich das Lenkrad nach rechts drehe, würde ich mich auch nicht daran gewöhnen, sondern mir ein anderes suchen. Protipp an Mnemo: Das Gamepad richtig herum halten. Wenn Die Schultertasten in Deine Richtung zeigen, ist was verkehrt... :-p |
06.06.2012 |
vb:
| Ich mag die Steuerung nicht immer, sowohl im Original als auch im HD-Remake, sowohl bei Ico als auch SotC. Aber ich liebe beide Spiele, auch nach dem x-ten Durchspielen. Beschissene Steuerung und gutes Spiel sind für mich aufgrund einer weniger technik-lastigen Sichtweise absolut keine Unvereinbarkeiten. Andererseits sei jedem zugestanden, von Games deshalb die Finger zu lassen. In dem Fall ist es allerdinge jammerschade drum. |
06.06.2012 |
Fabian:
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Ganz Polyneux suckt hart. Ganz Polyneux? Nein, eine von unbeugsamem Geschmack erfüllte Jingleball hört nicht auf... Mädel, Kopf hoch, du bist nicht allein unter den Ignoranten hier! :) |
06.06.2012 |
Missingno.:
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Jingleballs, Jingleballs, Jingle(b)all the way Even with the (Analog-)Sticks of Doom™ she thinks it's fun to play |
07.06.2012 |
SpielerZwei:
| Mal Spaß beiseite: Wie ich schon im Artikel schrob, finde ich die Steuerung bei SotC nicht so schlimm, nur die Kamera nervt durchgehend. Aber ICO ist doch wirklich ein störrisches Biest vor dem Herrn, oder? Die unpräzise Steuerung macht es zusammen mit den spärlichen Speicherpunkten für mich zu einer einzigen Frustorgie. Ja, es ist unglaublich schön und geheimnisvoll, aber findet hier wirklich irgendwer, dass ICO ein richtig gutes Spiel ist? |
07.06.2012 |
Jingleball:
| S2, ich habe letztens ICO in unter 2 Stunden durchgespielt, da gabs 'ne Trophie für die ich haben wollte. Ich habe in dem Run nur 2Mal gespeichert und jetzt will man mir erzählen, dass Ding ist ein störrisches Biest und 'ne Frustorgie? Haha, ich glaube eher du bist das Biest und die Orgie. :D |
07.06.2012 |
SpielerZwei:
| Echt? Respekt, Doreen! Ich hätte dafür nie die Nerven bzw. genügend Gamepads zum Zertrümmern. |
07.06.2012 |
Ranor:
| Bin ich eigentlich allein damit das ich von Ico und SotC so langsam nichts mehr hören und lesen will, vor allem in Blogs? |
07.06.2012 |
Ranor:
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Ach, sag bloß? Tatsächlich halte ich beide Spiele, aber im besonderen SotC für absolut totdiskutiert. Da kommt nix mehr bei rum. So. |
07.06.2012 |
ove gamer:
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Ist last guardian schon fertig? oder warum liest man überall wieder von ico und sotc? Ich finde beide sind klasse spiele. Ihr habt vermutlich andere spiele als ich; meine bedienen sich butterweich und die kamera geht in ordnung. Der einzige nachteil der HD edition ist, dass man die landschaften schon von früher kennt und weiss wie die puzzles zu lösen sind. Der reiz von sotc war ja gerade eine strategie zu entwickeln. Ich erinnere mich noch, dass ich damals mehrere stunden gegrübelt hatte, wie ich z.b. auf das schildkröten-dingens raufkomme. In der neuauflage hatte ich die riesen üblicherweise in wenigen minuten platt. Kleiner hinweis als replay motivation: die meisten gegner haben noch einen kniff, bzw. eine abkürzung. Die art, eine geschichte zu erzählen ohne epische zwischensequenzen, ohne missionshandbuch, kinoreife einblendungen, etc, finde ich schon mal sehr gut. Wenn ich so trailer neuerer spiele ansehe, mass effect z.b. oder das neue lara croft dingens, das ist doch totale grütze, da vergeht mir die lust am spiel ja schon beim trailer gucken. |
08.06.2012 |
Fabian:
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Wow, ICO in unter 2 Stunden. So lange hing ich allein an dieser bescheuerten Stelle, wo man sich mit dem Blasebalg hochschleudern musste. Ich hatte es bestimmt 20x probiert, war mir dann sicher, dass es nicht geht, kam nicht weiter und musste dann im Guide lesen, dass es doch so geht. :( Das ist aber auch die einzige Stelle, bei der ich meckern mag - wunderschönes Spiel! |
08.06.2012 |
Jingleball:
| Oh ja, die Stelle ist ziemlich beschissen. Aber auch kurz danach, wenn man über das Wasserrad auf die Plattform mit dem Hebel springen muss, da bin ich immer fleissig runtergefallen. Diese beiden Stellen habe ich zuerst etwas geübt, damit ich da dann nicht ewig hänge. Einfach war der ganze Quatsch echt nicht, aber es war mal wieder eine schöne Herausforderung. |
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