| Der Affe auf dem Schleifstein |
| Geschrieben von: Christian | |||||||||||||
| Donnerstag, den 24. Juli 2008 um 05:26 Uhr | |||||||||||||
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Aber ich kann nicht anders. Ich muss einfach immer wieder zu dieser dämlichen Affeninsel zurückkehren und mir ein weiteres Mal die Zähne an einem der Level ausbeißen. Ich hasse es. Hass ist mein Antrieb, meine Motivation. Ich muss es diesen verdammten Affen zeigen! Egal, wie schwer sie es mir dabei machen. 5 verdammte dämliche Inseln gibt es in dem Spiel, jede mit je 11 Leveln und 2 Schwierigkeitsgraden, von denen man beide absolvieren muss, um überhaupt auf die nächste Insel zu dürfen. Wer schon auf der ersten Insel (Monkey Island, haha) auf Leicht verzweifelt, darf sich nicht wundern, wenn er kurze Zeit später das dringende Bedürfnis verspürt, sein iPhone vor Wut an die Wand zu klatschen, davor aber zurückschreckt und sich kurze Zeit später in einer Couchlandschaft wieder findet, die plötzlich aussieht wie ein gerupftes Schaf. Woher kommt das Messer in meiner Hand? Warum lachen mir auf einmal die Sofakern-Federn hämisch entgegen? Egal, muss diese verdammten Affen unterkriegen. Ah, endlich! Die zweite Insel. Aaaaargh. Ich hasse dieses Spiel. Ich hasse, hasse, hasse es. Muss... etwas... Schönes... zerstören.... Gngngnghhghgh, Yeah, der dritte Level der zweiten Insel auf „einfach“. Endlich. Aaaaaaaarrrrrgh, du verdammtes Drecksspiel! Ich mach Deine Programmierer ausfindig und schicke ihnen ein paar abgefuckte Cracknigger mit Kneifzangen und Lötkolben auf den Hals! Ah, gut, ich hab noch 5 Continues. Damit dürfte der Level jawohl ein Klacks werden.... Game Over??!?!? Wie, Game Over?!?!?!?! DU... VERDAMMTES... SCHEISS@%&$§!“!§!§!§!!!!!!!!!!! Super Monkey Ball ist so ein Spiel, in dem man sich so richtig festbeißen muss. Bei dem man nicht loslassen darf, bloß nicht loslassen, nicht aufgeben, jetzt nicht! Weiterspielen, immer nur weiter spielen. Du schaffst das, Tschakka!!! Das Schlimmste an Super Monkey Ball ist das Wissen, das jeder Level auch wirklich schaffbar ist, wenn man es bloß richtig angeht und nicht die Nerven verliert... und vor allem ein ruhiges Händchen bewahrt. Das ist das Allerwichtigste. Tief durchatmen und bloß nicht zittern. Denn bei Super Monkey Ball steuert Ihr, indem Ihr die Welt kippt. Aber nicht mit Hilfe irgendwelcher Tasten, wie etwa bei Loco Roco, sondern durch Kippen des iPhones, das wiederum die physische Bewegung mittels seiner Beschleunigungssensoren auf das Spiel überträgt und dort entsprechend Eurer Bewegung die Welt in eine Richtung kippt. So, ich gehen nun einen kleinen pinken Affen namens Aiai schänden. Die blöde Sau... Kommentare (6) |
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Neulich habe ich mir den Spaß gemacht und mir eine dieser sündteuren mobilen Gamingkonsolen geholt, die sich innerhalb einer Woche weltweit ausverkauft haben und nun, so sagt es das Gerücht, erst im Oktober wieder verfügbar sein werden. Sind aber auch geile Teile. So mit Touchscreen und Gyroskopen bzw. Bewegungssensoren drin, so dass man auf Knöpfe direkt fast vollständig verzichtet hat. Der Weg ins Internetz ist dank vorinstalliertem Browser, WLAN-Modul und UMTS-Fähigkeit auch schon integriert und deshalb steht dem gepflegten Wettstreit um die besten Highscores auch nichts im Wege – oder dem Ansurfen von so geiilen Seiten wie Polyneux.de. Bloß wie hieß dieses kleine tragbare Wunderding noch gleich? Ah genau, iPhone 3G. Ach so, ja: telefonieren soll man damit auch können. Hab ich aber noch nicht ausprobiert. Stattdessen habe ich den Fehler gemacht mich an Super Monkey Ball heranzutrauen. Das wiederum ist ein Spiel, das man eigentlich nur hassen kann. Wegen seiner dämlichen Affen, deren dämlichem Gequieke, wegen der dämlichen Level und des absolut dämlichen weil bockschweren Schwierigkeitsgrades. Ja wirklich: Ich HASSE es. Aus tiefstem Herzen. Verdammtes Drecksspiel.
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