| >get GET LAMP |
| Geschrieben von: Chris | |||||||||
| Montag, den 20. September 2010 um 16:21 Uhr | |||||||||
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Mike Berlyn! Nick Montfort! Steve Meretzky! Don Woods! Aaron Reed! Dave Lebling! Brian Moriarty! Ernest Adams! Richard Bartle! Steve Meretzky, again! Andrew Plotkin! Bob Bates! Mike Gentry! Adam Thornton! Chris Crawford! Amy Briggs! Adam Cadre! Textadventures sind antik, ein beinahe ausgestorbenes Genre. Spielt man heute noch Spiele, die rein aus Text bestehen? Ich habe viele von ihnen gespielt und konnte mich trotzdem nicht dazu durchringen, dieses Jahr für die Beiträge des Textfire-Grand-Prix Zeit aufzuwenden. Dennoch: Interactive Fiction hat für das Geschichtenerzählen in Videospielen nicht nur den Weg bereitet, sondern setzt bis in die heutige Zeit hinein Maßstäbe. Adam Cadres interaktive Kurzgeschichte Photopia kann man kaum "Spiel" nennen. Sie lässt erschreckend wenig Eigeninitiative zu und ist in ein bis zwei Stunden durchgelesen. Wesentlich länger kann man darüber diskutieren, was Cadre sagen will, über Leben und Tod, über das Dasein an sich. Die offensichtlichste Antwort ist hier nicht unbedingt die zutreffende. Emily Shorts Alabaster ist ein Experiment. Wieviel Freiheit kann man Spielern im Dialog mit einem NPC zugestehen? Muss das Dialogsystem - wie in den meisten Spielen - als System außerhalb der übrigen Spielmechanik existieren oder könnte man beide miteinander verbinden? Wie in Shorts Galatea gibt es in Alabaster nur einen einzigen NPC. Aber die Vielschichtigkeit dieser Person, die Vielfältigkeit an Interaktionsmöglichkeiten ist allem, was man bisher selbst in Großproduktionen wie Mass Effect gesehen hat, eine Dekade voraus. Kommentare (5)
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20.09.2010 |
Kai:
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| Ich hätte auf den Höhlenfilm gerne verzichtet und dafür lieber noch mehr Cadre und zarf gehabt. Und Emily Short. |
20.09.2010 |
SpielerDrei:
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So wenig Spiel Photopia auch sein mag, die Lösung zum Entkommen des Labyrinths ist wunderschön. In diesem Zusammenhang möchte ich, wenn noch nicht bekannt, noch "Pick up the Phone Booth and die", "The Baron" und "9:05" nennen - drei recht verschiedene, aus unterschiedlichen Gründen interessante Genrevertreter. Und alle sehr kurz. |
21.09.2010 |
Thomas:
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Danke für den Hinweis auf GET LAMP. Gibt es die DVDs nur auf deren Webseite? Im Keller habe ich noch ein Original "Leather Goddesses of Phobos" für Atari XL mit 3D-Comic und Scratch-N'-Sniff-Karte. :-) Sogar ein paar Ausgaben der Infocom-"Zeitung" habe ich noch, für die man sich in USA registrieren konnte und die tatsächlich den Weg nach Deutschland geschafft hatten. So toll ich die Infocom-Adventures damals fand, so wenig kam und komme ich aber damit zurecht, weit gekommen bin ich nie. In den Interviews ist auch Scott Adams (nicht der Dilbert-Zeichner, sondern der andere) zu finden, der ja wirklich eine Massenproduktion laufen hatte und dessen Spiele ja auch die ersten mit einfachen 2D-Grafiken waren. Ganz groß war noch A.S.Y.L.U.M. auf Atari XL und C-64 von William F. Denman, Jr. http://www.swobi.at/asylum/asylum.html Das wohl erste Adventure habe ich damals anno 82/83 in der Schule auf dem Apple II gesehen: Escape from Rungistan. Bin nie aus der Zelle gekommen, aber das Spiel hinterließ irgendwie einen bleibenden Eindruck. Ach ja, und Silicon Dreams für den Atari liegt auch noch im Keller. Nie weit gekommen, aber die Story finde ich großartig. Auch die beiliegende Kurzgeschichte war klasse! http://en.wikipedia.org/wiki/S...ms_trilogy |
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