| Söldnertagebuch |
| Geschrieben von: SpielerZwei | |||||||||||||||||||
| Sonntag, den 07. Dezember 2008 um 13:59 Uhr | |||||||||||||||||||
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Dies sind die unglaublichen Abenteuer eines Tag 1: Seit der destabilisierten Regierung die Fäden aus der Hand geglitten sind, tobt hier ein Bürgerkrieg zwischen der „Alliance for Popular Resistance" (APR) und der „United Front for Liberation and Labour" (UFLL), der umso erbitterter geworden ist, seit ein illegaler Waffenhändler, den man nur als den „Schakal" kennt, beide Seiten im Überfluss mit Waffen versorgt. Es sieht so aus, als könnten diese Menschen erst zur Ruhe kommen, wenn dem Mann das Handwerk gelegt wird... Bevor ich hier die ersten größeren Aufträge erledigen kann, muss ich aber zunächst Medikamente besorgen. Die verdammte Malaria hat mich erwischt und die Symptome sind nicht von schlechten Eltern! Aber warum sollte es mir besser gehen als all den anderen Weißbroten hier?! Und von denen sind eine ganze Menge im Land: Wie in jedem anderen Krisengebiet dieser Welt, so sind auch hier unzählige weiße Söldner und Glücksritter unterwegs, die hoffen, die Unruhen für ihre eigenen Zwecke nutzen zu können, was in erster Linie die Jagd nach Diamanten bedeutet. Sie sind die einzige stabile Währung in Zeiten wie diesen...
Tag 16:
Tag 19:
Gibt es den Schakal wirklich oder ist er nur ein Mythos? Es gibt so gut wie keine konkreten Hinweise auf ihn und seinen Aufenthaltsort. Obwohl ich nun schon eine ganze Weile hier bin und immer wieder von ihm höre, weil sich anscheinend wirklich Alles um ihn dreht, wird er mir immer gleichgültiger. Wenn es ihn wirklich gibt, interessiert er mich eigentlich noch genug, um hinter ihm her zu sein? Und ich? Will ich mit diesem eintönigen Dasein als Söldner mitten in Schwarzafrika noch lange so weitermachen...? Mir erscheint alles so sinnlos...
Freunde von Sandkastenspielen á la GTA, zu denen ich mich ganz sicher nicht zähle, dürften eventuell eher auf ihre Kosten kommen, wobei ich diesen Leuten zu bedenken gebe, dass Afrika, so offen und weit es im Spiel auch ist, kein Vice City oder San Andreas ist, wo die Designer im Sandkasten auch jede Menge Spielsachen verbuddelt haben. Es gibt auch keine 400 Fahrzeuge, keine coolen Radiosender oder sonstige Spielereien, mit denen man sich abseits der Handlung länger die Zeit vertreiben könnte. Außer Sightseeing in wunderbaren Landschaften, dem absichtlichen Legen von Buschbränden und illegalen Zebra-Jeep-Rennen hat FarCry 2 da kaum etwas zu bieten. Und nicht zuletzt ist es im Kern trotzdem eigentlich ein Ego-Shooter, was die potentielle Schnittmenge mit GTA weiter verringert... Kommentare (8)
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06.12.2008 |
Cody:
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Man könnte evtl. noch anmerken daß es neben Zebras und Antilopen noch so komische "Büffel" gibt, daß es abseits der Strassen hier und da tatsächlich schonmal kleinere Tierherden zu finden gibt, daß dank des neuen dlc für X Box360 nun endlich auch ein recht schnelles ATV Gefährt zur Verfügung steht welches die Fahrwege verkürzt (Ich hab übrigens fast alle Strecken mit dem Bus bewältigt-man ist in 2 Minuten von Mikes Bar an der Bushalte in Pala). Natürlich sind die respawnenden Gegner an den Checkpoints nervig-aber was wäre denn die Alternative gewesen? Daß man in den ersten 2 Spielstunden sämtliche Checkpoints "säubert" und dann 20Stunden über eine Gegnerfreie Map fährt? Wetten daß dann noch mehr "gemeckert" hätten? Übrigens kann man fast all diese Checkpoints-so man denn keinen Bock auf Auseinandersetzungen hat-recht einfach am "Rand" umschleichen oder auf die Nacht warten-da pennen viele Gegner Erwähnenswert ist imho noch der recht intuitive Map-Editor-kaum zu glauben welch herrliche Maps da schon einige gebastelt haben-und der multiplayer. Ansonsten recht schönes Review das fair die Stärken und Schwächen des Spiels zeigt-thx! |
06.12.2008 |
Tyrone:
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Ich muss ja echt gestehen, dass mir das Konzept mit dem blöden "Tacheles"-Text am Ende eigentlich gut gefällt. Ausserdem sind die Einarbeitungen des relevanten Materials in den Text selbst gelungen(er als woanders...). Aber ne Lösung für die Straßenposten wäre zum Beispiel ein _nicht_sofortiger Respawn gewesen. Oder einfach weniger Posten und dafür mehr anderes durchgedrehtes Zeug. Was spricht eigentlich dagegen ein Wildnis-First-Person-GTA zu machen? Das wär super. |
06.12.2008 |
Tyrone:
| Diesen Text schreibe ich gerade nur, weil das Captcha so schön einfach zu lesen ist. Drei-neun-drei-eins-zwei. Prima. |
06.12.2008 |
Frank:
| Da ich gezwungen war noch einen Kaufhofgutschein zu vernichten bevor er ablief, stand ich vor der Wahl entweder Farcry oder Fable zu kaufen. Habe mich für letzteres Entschieden und das, wenn ich mir den Artikel hier so durchlese, glücklicherweise auch zurecht. |
06.12.2008 |
SpielerZwei:
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@Frank: Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte ich vielleicht noch einmal klar sagen, dass es sicherlich Leute gibt, für die FarCry 2 bestimmt ein super Spiel ist. Mich hat es halt nicht begeistern können, weil ich a) auf gutes Storytelling stehe und b) Sandkastenspiele nicht so toll finde. Die nervige Herumfahrerei und die viel zu schnell respawnenden Gegner halte ich allerdings nicht für eine reine Geschmackssache... |
20.12.2008 |
AcidPhreak:
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Ich fand FarCry 2 sehr gelungen, auch wenn mich die nervigen Aussenposten mit Ihrem ständigem Respawn natürlich einige Nerven gekostet haben, doch letzendlich ist FarCry 2 ja auch ein reiner Shooter, nix anderes und wer will schon stundenlang duch Gegnerlose Landschaften Cruisen, da spiel ich Flatout oder sowas eben.. Zum Glück kann ich auch den Bus nehmen, einfach durch den Posten durchbrettern oder den auch mit Granatwerfer (am besten vom Jeep aus) 5 sek. lang von der Weite einstreuen um dann gelangweilt durchzufahren, oder aber, es gibt auch Posten die kann ich einfach umfahren, geschätzte drei meter neben der hauptverkehrsader wird niemand im posten aufmerksam auf mich, auch langweilig, aber Zeit sparend. Und als Shooter funktioniert FarCry 2 IMHO perfekt, vergleichbar mit S.T.A.L.K.E.R was Storytelling und Sandbox Mode betrifft, aber letzendlich ein nettes Geballer was Spass macht. Da zum einen Grafik und vor allem der Sound sehr gelungen ist. Die Waffen, Explosionen und letzte Worte der gerade verwundeten Söldner ein kurzweiliges Shooter Erlebnis vermitteln, was einem als alten Shooter Fan einfach Fun bruingt wie es vor Jahren nur SOF geschafft hat. Scheiss auf Story, gescriptete Erzählungen und anderen neumotigen Quatsch, geniesse ein feines Geballere mit netten Waffenanimationen, (Ich liebe es beim laufen wie die Designer es geschafft haben die Bewegungen der Waffen zu animieren)starken Sounds und feiner Grafik. Durchgespielt habe ich es natürlich nicht, wie auch ohne Zeit? Das letzte Spiel was ich komplett durch hatte war C&C Tiberium Wars, wie ich das geschafft habe ist mir auch ein Rätzel, sonst gibt es gar nichts was mich heutzutage noch bis zum Abspann fesseln kann. |
20.12.2008 |
Frank:
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@ SpielerZwei Mir ist schon klar dass Du deine Sichtweise erläutert hast. Allerdings sind es bei mir ähnliche Punkte, die mir sauer aufstoßen würden. Ich werds mir vielleicht mal irgendwann bei Ebay ersteigern... |
25.12.2008 |
Molde:
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Wow, was ein toller Test. Bin grad durch Zufall und durch einen Kommentar deinerseits auf "Games - Der Westen" auf diese Seite geraten. Macht so weiter - seid direkt in meinem Feedreader gelandet. |
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Tag 3:
Tag 7:
Tag 11:
Tag 13:
Glücklicherweise kann ich mir die Zeit unterwegs ein wenig mit Sightseeing vertreiben. Hatte ich schon erwähnt, wie unglaublich schön dieses Land ist...?! Die Typen an der Tankstelle und beim Reifendienst sind inzwischen meine besten Freunde, weil sie mich öfter sehen als der Waffenhändler. Ich verbringe etwa zwei Drittel meiner Zeit damit, von A nach B und wieder zurück nach A zu fahren. Wenn ich wieder zurück in der Zivilisation bin, muss ich mal ein ernstes Wort mit diesem verlogenen Berufsberater reden, der mir den Beruf des Söldner gänzlich anders beschrieben hat. Die Sau!
Dabei fing alles so spannend an. Jeder hat mir anfangs vom „Schakal" erzählt und wie wichtig es für dieses Land und seine Einwohner sei, diesen Mann auszuschalten. Auch jetzt noch höre ich andauernd seinen Namen. Und manchmal finde ich sogar mitten im Dschungel oder der Wüste geheimnisvolle Tonbänder auf denen es um ihn und seine Geschäfte geht. Aber auch wenn ich mich nicht ständig frage, wer überhaupt diese Tonbänder in der Pampa verteilt hat (der Koffervertreter?), so nagen an mir doch langsam Zweifel, ob das Ganze hier überhaupt irgendwohin führt. Außer meinen immer gleichen Einsätzen für die immer gleichen zwielichtige Gestalten, die alle irgendwie keine wirkliche Agenda zu verfolgen scheinen, passiert hier nicht wirklich etwas.
Tag 25:
Tacheles:

